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Gold: Goldman Sachs hebt Prognose auf 60 Tonnen

Gold profitiert von massiven Zentralbankkäufen und geopolitischen Spannungen. Goldman Sachs hebt Prognose an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldpreis steigt auf 4.570 Dollar
  • Zentralbanken kaufen mehr als erwartet
  • Goldman Sachs erhöht Nachfrageprognose
  • Geopolitische Risiken stützen den Kurs

Gold bleibt das Edelmetall der Stunde. Am Freitag notierte die Feinunze bei 4.569,90 US-Dollar – ein Plus von 1,57 Prozent an einem einzigen Handelstag. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf 5,25 Prozent. Doch die jüngste Rallye hat an Dynamik verloren. Der RSI von 49,8 signalisiert eine neutrale Verfassung, 16 Prozent unter dem Allzeithoch.

Goldman Sachs korrigiert Prognose nach oben

Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Modelle zur Goldnachfrage überarbeitet. Der Grund: Zentralbanken kaufen massiver als erwartet. Die Analysten rechnen nun mit monatlichen Käufen von durchschnittlich 60 Tonnen bis Ende 2026. Zuvor lag die Schätzung bei 50 Tonnen.

Vor allem Notenbanken aus Schwellenländern treiben den Trend. Polen, Indien und die Türkei stocken ihre Reserven auf. Sie wollen ihre Abhängigkeit vom US-Dollar und anderen Leitwährungen reduzieren. Gold gilt als politisch neutrale Reserve.

Geopolitische Unsicherheit als Sicherheitsnetz

Die Lage im Nahen Osten bleibt der kurzfristige Preistreiber. Diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran sorgten zuletzt für leichte Entspannung. Die grundsätzliche Fragilität der Region verschwindet dadurch nicht.

Marktbeobachter warnen: Jede Eskalation könnte die Flucht in Gold beschleunigen. Das Edelmetall profitiert von seiner Rolle als sicherer Hafen – besonders in unsicheren Zeiten.

Die Woche bringt neue Konjunkturdaten

Aus charttechnischer Sicht ist die Marke von 4.500 US-Dollar entscheidend. Hält die Unterstützung, wäre der Weg zu neuen Höchstständen frei. Anfang des Jahres hatte Gold zeitweise die 5.000er-Marke geknackt.

Anleger warten nun auf frische Wirtschaftsdaten. Sie geben Hinweise auf den weiteren Zinskurs der Notenbanken. Sinken die Renditen verzinslicher Anlagen weiter, bleibt Gold als zinsloses Asset attraktiv.

Die wichtigsten Signale für die kommenden Tage: die diplomatischen Entwicklungen im Nahen Osten und neue Daten zu physischen Goldflüssen in Richtung Schwellenländer. Beides könnte die Richtung für den Wochenstart vorgeben.

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Diskussion zu Gold

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

Dr. Sasse spezialisiert sich auf die verständliche Aufbereitung komplexer ökonomischer Zusammenhänge und die praktische Anwendung von Investmentstrategien für die Altersvorsorge. Sein Ansatz kombiniert theoretisches Wissen mit klarem Praxisbezug, um Lesern Orientierung in einem dynamischen Marktumfeld zu bieten.

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