Der Goldpreis steht am Ostermontag unter Druck. Während die Londoner Börse feiertagsbedingt geschlossen bleibt und keine offiziellen LBMA-Fixings stattfinden, sorgen ein geopolitisches Fristende im Nahen Osten und ein erstarkender US-Dollar für Gegenwind im elektronischen Handel.
Hormuz-Deadline trifft auf dünne Liquidität
Zum Handelsstart in Asien kletterte Gold noch auf ein Tageshoch von 4.676 Dollar je Unze – getrieben von Absicherungskäufen vor Ablauf der Verhandlungsfrist rund um den Konflikt in der Straße von Hormus. Seitdem hat der Preis nachgegeben und notierte gegen 10:45 Uhr MEZ bei rund 4.617 Dollar, ein Minus von etwa 0,5 Prozent gegenüber dem letzten offiziellen LBMA-PM-Fixing vom 2. April.
Das Handelsvolumen liegt rund zwölf Prozent unter dem 30-Tage-Durchschnitt, da die institutionellen Londoner Desks fehlen. Die Volatilität bleibt dennoch erhöht.
Öl, Dollar und Zentralbankverkäufe belasten
Brent-Rohöl hat die Marke von 111 Dollar je Barrel überschritten – ein Plus von 1,4 Prozent. Das schürt Stagflationsängste und nährt Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hochhalten könnte. Ein stärkerer Dollar ist für Gold traditionell belastend, und der DXY legte heute 0,5 Prozent zu.
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Zusätzlichen Druck erzeugen Berichte über Verkäufe der türkischen Zentralbank, die rund 60 Tonnen Gold abgestoßen haben soll. Auch Silber und Platin geben nach, was den gesamten Edelmetallsektor belastet. Erschwerend kommt hinzu, dass ein breiter Aktienmarktabschwung – der S&P 500 verliert heute rund 2,1 Prozent – einige institutionelle Investoren zwingt, Goldpositionen zur Deckung von Margin Calls zu liquidieren.
Technisch an entscheidender Marke
Die psychologisch wichtige Unterstützung bei 4.600 Dollar hält bislang. Darunter liegt der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 4.113 Dollar als nächste relevante Auffanglinie. Der RSI hat sich auf 52 abgekühlt – der Markt ist damit nicht mehr überkauft. Auf Stundenbasis bildet sich ein fallender Keil, der als potenziell bullisches Muster gilt, sofern die 4.600-Dollar-Marke bis zur Eröffnung der New Yorker Sitzung hält.
Wenn London morgen früh wieder öffnet, wird das erste AM-Fixing um 10:30 Uhr GMT zeigen, wie institutionelle Desks die Lage einpreisen. Hält die 4.600-Dollar-Marke nicht, gilt eine Korrektur in Richtung 4.450 Dollar als wahrscheinlich.
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