Tech-Werte dominieren die Schlagzeilen. Abseits des KI-Hypes sammeln Dividenden-ETFs massiv Kapital ein. Der Global X SuperDividend ETF verwaltet mittlerweile 1,24 Milliarden US-Dollar. Anleger suchen hier Schutz vor der hartnäckigen Inflation von 4,2 Prozent.
Am Freitag schloss der Fonds bei 24,95 US-Dollar. Das entspricht einem leichten Tagesplus von 0,32 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Gewinn von 1,71 Prozent auf der Anzeigetafel.
Auf Monatssicht verzeichnet der ETF ein Minus von knapp zwei Prozent. Der Markt schwankt spürbar. Die Folge: Anleger wägen hohe Ausschüttungen gegen den Zins-Gegenwind ab.
Globale Streuung als Puffer
Der ETF bildet den Solactive Global SuperDividend Index ab. Dieser Korb enthält 100 gleichgewichtete globale Aktien mit hoher Dividendenrendite. Auch Schwellenländer sind vertreten.
Die Strategie zahlt sich für Einkommensinvestoren aus. Die Ausschüttungsrendite der vergangenen zwölf Monate lag bei 9,10 Prozent.
Das Konzept zieht frisches Geld an. Innerhalb eines Jahres wuchs das verwaltete Vermögen um fast 448 Millionen US-Dollar. Zuletzt zeigte der Fonds relative Stärke. Starke Finanzwerte und nachlassende geopolitische Sorgen trieben den Kurs zur Wochenmitte an.
Chartbild signalisiert Konsolidierung
Technisch bewegt sich der ETF im neutralen Bereich. Der Kurs notiert gut fünf Prozent unter dem Jahreshoch von 26,44 US-Dollar. Vom Jahrestief bei 24,16 US-Dollar hat sich der Wert wieder leicht abgesetzt.
Ein wichtiger Widerstand wartet bei 25,50 US-Dollar. Dort verläuft aktuell die 50-Tage-Linie. Der Relative-Stärke-Index steht bei 46,8 Punkten. Das signalisiert weder einen überkauften noch einen überverkauften Zustand.
Einkommensinvestoren finden hier eine klare Alternative zu hoch bewerteten Technologieaktien. Solange die Inflation hartnäckig bleibt, stützen die stetigen monatlichen Ausschüttungen den Fonds. Diese zahlt der ETF seit 14 Jahren. Fällt der Kurs allerdings unter das März-Tief, droht ein technischer Abverkauf.
