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Symbolbild, KI-generiert

Global X Copper Miners ETF: 2 Mrd USD Zuflüsse im Januar

Der Global X Copper Miners ETF profitiert stark vom steigenden Kupferbedarf für KI-Rechenzentren und knappen Fördermengen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Rechenzentren treiben Kupfernachfrage
  • Angebotsseite kämpft mit Produktionsausfällen
  • ETF sammelte Milliarden an neuen Geldern ein
  • Kurs trotz kurzfristiger Schwankungen robust

Der Kupfermarkt läuft heiß. Für den Global X Copper Miners ETF ist das mehr als nur ein kurzfristiger Impuls. Der Fonds hängt direkt an einem Metall, das plötzlich in viel größerem Stil gebraucht wird als noch vor wenigen Jahren.

Der Treiber ist die KI-Infrastruktur. Rechenzentren für künstliche Intelligenz verschlingen enorme Mengen an Kupfer für Stromversorgung und Verkabelung. Ein spezialisiertes Rechenzentrum kommt auf rund 50.000 Tonnen Kupfer und benötigt damit etwa dreimal so viel Leitmaterial wie eine herkömmliche Anlage.

Nachfrage trifft auf knappe Förderung

Genau diese neue Nachfrage trifft auf ein Angebot, das kaum mithält. Die Zahl der Rechenzentren dürfte nach Marktschätzungen von derzeit rund 8.800 auf bis zu 12.000 im Jahr 2035 steigen. Das stützt die Erwartung, dass der Kupferbedarf noch längere Zeit hoch bleibt.

Hinzu kommen Produktionsprobleme auf der Angebotsseite. Die Grasberg-Mine in Indonesien bleibt nach einem Erdrutsch voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2026 teilweise geschlossen. Auch bei Quebrada Blanca in Chile drückten operative Probleme auf die Produktionsziele.

Der ETF ist dabei kein breiter Rohstoffkorb. Er konzentriert sich auf Kupferminen und damit auf jene Unternehmen, die von einem hohen Spotpreis des Metalls besonders stark profitieren. Zu den größten Positionen zählen Teck Resources mit 5,4 Prozent sowie KGHM Polska Miedz und BHP mit jeweils rund 5,0 Prozent.

Der Fonds bleibt stark schwankungsanfällig

Am Freitag schloss der ETF bei 83,05 US-Dollar. Auf Sicht von sieben Tagen lag er 5,18 Prozent im Minus, auf zwölf Monate aber immer noch 114,04 Prozent im Plus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt 13,22 Prozent.

Das Bild ist klar: Der Kurs bleibt robust, aber die Bewegung ist heftig. Ein RSI von 15,6 zeigt zudem, wie stark der Fonds kurzfristig überverkauft wirkt. Die 30-Tage-Volatilität von 50,39 Prozent unterstreicht das.

Kapital sucht das Kupfer-Thema

Trotz der Schwankungen fließt weiter Geld in das Segment. Im Januar 2026 sammelte der ETF rund 2 Milliarden US-Dollar ein. Das Nettovermögen liegt inzwischen bei 7,65 Milliarden US-Dollar.

Auch das spricht für den Trend. Der Markt preist nicht nur knapperes Angebot ein, sondern auch die Idee eines längeren Kupfer-Superzyklus. Dazu passt die Prognose eines globalen Defizits bei raffiniertem Kupfer von etwa 330.000 Tonnen für dieses Jahr.

Am kurzfristigen Bild ändert das wenig: Der ETF notiert weiter über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 80,37 US-Dollar und deutlich über der 200-Tage-Linie bei 69,59 US-Dollar. Solange Kupfer knapp bleibt und KI-Rechenzentren weiter gebaut werden, bleibt der Fonds eng an diesem Thema.

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Diskussion zu Global X Copper Miners ETF

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