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Givaudan Aktie: 12,45 Prozent in 30 Tagen

Givaudan kauft Mehrheit an Eurofragance und stärkt damit das Edelparfüm-Geschäft. Analysten sehen die Aktie als günstig bewertet an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mehrheitsbeteiligung an Eurofragance
  • Umsatz von 185 Millionen Franken
  • Deutsche Bank stuft Aktie hoch
  • Kursgewinn von über zwölf Prozent

Givaudan greift im Markt für Edel-Parfüms an. Der Schweizer Konzern übernimmt die Mehrheit am spanischen Konkurrenten Eurofragance. Damit treibt das Management seine Wachstumsziele für das Jahr 2030 voran.

Strategischer Zukauf in Barcelona

Eurofragance bringt eine starke Präsenz in das Portfolio ein. Das Unternehmen erzielte 2025 einen pro-forma-Umsatz von rund 185 Millionen CHF. Die Standorte in Spanien, Singapur und Mexiko erweitern das globale Produktionsnetzwerk von Givaudan. Behörden müssen der Transaktion allerdings noch zustimmen.

Analysten sehen Kaufchance

Die Deutsche Bank hob die Einstufung für das Papier auf „Kaufen“ an. Als Grund nennen die Experten das ausgewogene Portfolio aus Aromen und Beauty-Produkten. Die finanzielle Basis ist solide. Der freie Cashflow stieg über zehn Jahre auf zuletzt 1,3 Milliarden CHF.

Marktbeobachter verweisen außerdem auf die Bewertung. Im Zehn-Jahres-Vergleich rangiert die Aktie derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau.

Kursentwicklung und Ausblick

An der Börse sorgten die Nachrichten zuletzt für Auftrieb. Die Aktie stieg innerhalb von 30 Tagen um 12,45 Prozent. Der Schlusskurs lag gestern bei 3.405,00 Euro. Damit notiert das Papier nur noch knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt.

Im Juli legt Givaudan die Zahlen für das zweite Quartal vor. Neben der Bilanz rücken regulatorische Hürden in den Fokus. Kartellbehörden in der EU und den USA untersuchen derzeit die gesamte Branche wegen möglicher Wettbewerbsverstöße. Das Ergebnis dieser Verfahren könnte die langfristige Markteinschätzung maßgeblich beeinflussen.

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Diskussion zu Givaudan

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.

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