Gilead Sciences richtet den Blick konsequent auf die Onkologie. Durch die geplante Milliardenübernahme von Arcellx und überzeugende Quartalsergebnisse versucht der Biotech-Konzern, seine Abhängigkeit vom HIV-Kernsegment zu verringern. Die jüngsten Weichenstellungen signalisieren eine Phase der strategischen Expansion.
Wachstum durch Zelltherapien
Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht die Übernahme des Biotech-Unternehmens Arcellx für rund 7,8 Milliarden USD. Gilead sichert sich damit den Zugriff auf eine vielversprechende CAR-T-Zelltherapie namens Anito-cel, die zur Behandlung des multiplen Myeloms entwickelt wird. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für die Therapie bereits zur Prüfung angenommen. Damit rückt ein wichtiger Meilenstein näher: Die Entscheidung der Behörde ist für den 23. Dezember 2026 terminiert. Gelingt die Zulassung, könnte dies die Position von Gilead im wettbewerbsintensiven Onkologie-Markt deutlich stärken.
Finanzielle Stabilität überzeugt
Die fundamentale Basis für diese Expansion liefern solide Geschäftszahlen. Im vierten Quartal 2025 übertraf Gilead mit einem Umsatz von 7,93 Milliarden USD und einem Gewinn je Aktie von 1,86 USD die Prognosen der Analysten. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich und peilt einen Gewinn je Aktie zwischen 8,45 USD und 8,85 USD an.
Anleger profitieren zudem direkt von der stabilen Cashflow-Situation. Das Unternehmen hob die Quartalsdividende um 3,8 % auf 0,82 USD je Aktie an. Die Auszahlung erfolgt Ende März an die Aktionäre, die das Papier zum heutigen Stichtag im Depot halten.
Positives Echo am Markt
Analysten bewerten die Neuausrichtung überwiegend positiv. Die Investmentbank Jefferies startete die Abdeckung der Aktie jüngst mit einer Kaufempfehlung und rief ein Kursziel von 180 USD aus. Das spiegelt das Vertrauen in die neue Pipeline wider, zumal das Short-Interesse – also die Wetten auf fallende Kurse – im Februar deutlich zurückgegangen ist.
Die Aktie weist seit Jahresbeginn eine starke Performance von über 21 % auf und notiert mit 125,82 € nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Wichtige Termine und Ziele:
– 30. März 2026: Auszahlung der erhöhten Dividende (0,82 USD)
– Zweites Quartal 2026: Erwarteter Abschluss der Arcellx-Übernahme
– 23. Dezember 2026: FDA-Entscheidung (PDUFA) über die Zulassung von Anito-cel
– Kursziel Jefferies: 180,00 USD
Die Integration von Arcellx im Frühjahr wird zeigen, wie effizient Gilead die neue Technologie in den Konzern eingliedern kann. Mit dem FDA-Entscheid kurz vor Jahresende steht der entscheidende Impulsgeber für die langfristige Bewertung der Onkologie-Sparte bereits fest.
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