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Gilead Sciences Aktie: Analysten optimistisch

Mehrere Institute erhöhen ihre Prognosen für Gilead Sciences nach überraschend guten Quartalsergebnissen. Die institutionelle Beteiligung bleibt hoch, während Insider Aktien verkauften.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wall Street Zen stuft auf 'Strong Buy' hoch
  • Gewinnprognosen für 2026 und 2027 angehoben
  • Institutionen halten über 83 Prozent der Aktien
  • Quartalszahlen übertrafen Erwartungen deutlich

Die Analystenmeinung zu Gilead Sciences schwenkt weiter auf Kurs Optimismus. Nach starken Quartalszahlen Ende 2025 passten gleich mehrere Forschungsinstitute ihre Bewertungen und Prognosen für den Biotech-Konzern an. Die institutionellen Investoren zeigen sich ebenfalls aktiv.

Analysten heben Erwartungen an

Die jüngsten Anpassungen fallen positiv aus. Das Portal Wall Street Zen stufte die Aktie am 3. Januar von „Buy“ auf „Strong-Buy“ hoch. Diese Heraufstufung spiegelt die gestiegene Zuversicht in die Profitabilität des Unternehmens wider. Der breitere Analystenkonsens bleibt bei „Moderate Buy“, basierend auf 2 „Strong Buy“-, 22 „Buy“- und 4 „Hold“-Stimmen.

Zudem wurden die Gewinnerwartungen angehoben. Zacks Research korrigierte seine Schätzung für das Gewinn pro Aktie (EPS) im dritten Quartal 2026 von 2,32 auf 2,34 US-Dollar nach oben. Für das gesamte Geschäftsjahr 2027 prognostiziert das Institut nun einen EPS von 9,11 US-Dollar, was auf anhaltendes langfristiges Gewinnwachstum hindeutet. Das aktuelle Kursziel der Analysten liegt im Schnitt bei 131,68 US-Dollar.

Institutionen und Insider agieren unterschiedlich

Während die Analysten ihre Erwartungen anpassen, zeigen die großen Investoren gemischte Aktivität. Auffällig ist der massive Zukauf der Allspring Global Investments Holdings LLC, die ihre Position im dritten Quartal um 59,8 Prozent aufgestockt hat. Ihr Portfolio enthält nun Aktien im Wert von etwa 32,42 Millionen US-Dollar.

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Diesem deutlichen Kauf steht ein leichter Rückzug von CapWealth Advisors LLC gegenüber, die ihre Beteiligung um 3,7 Prozent reduzierten. Insgesamt halten institutionelle Investoren jedoch weiterhin etwa 83,67 Prozent der ausstehenden Aktien. Eine andere Dynamik zeigt sich bei den Unternehmensinsidern: In den vergangenen 90 Tagen verkauften Führungskräfte wie CFO Andrew Dickinson und Executive Vice President Johanna Mercier insgesamt Aktien im Wert von rund 16,86 Millionen US-Dollar.

Starke Fundamentaldaten als Basis

Der aktuelle Optimismus ist in soliden Fundamentaldaten verwurzelt. Das Unternehmen übertraf im dritten Quartal 2025 mit einem EPS von 2,47 US-Dollar deutlich die Erwartungen von 2,16 US-Dollar. Auch der Umsatz von 7,77 Milliarden US-Dollar lag über der Konsensschätzung von 7,42 Milliarden.

Der nächste wichtige Meilenstein sind die Zahlen für das vierte Quartal 2025, die voraussichtlich am 10. Februar 2026 veröffentlicht werden. Die Analysten erwarten hier einen Gewinn pro Aktie von 1,88 US-Dollar bei einem Umsatz von 7,63 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 bestätigte das Unternehmen seine Prognose für einen EPS zwischen 8,05 und 8,25 US-Dollar. Die Quartalsdividende bleibt bei 0,79 US-Dollar.

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Diskussion zu Gilead Sciences

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.