General Mills kämpft mit einem schwierigen Marktumfeld und einer spürbaren Zurückhaltung der Konsumenten. Die jüngste Abstufung durch Zacks Research auf „Strong Sell“ unterstreicht die wachsenden Sorgen um den US-Lebensmittelriesen. Nachdem das Unternehmen bereits seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 senken musste, steht die Frage im Raum, wie der Konzern die schleppende Absatzentwicklung abfangen will.
Konsumflaute bremst die Erholung
Der gesamte Sektor für verpackte Lebensmittel navigiert derzeit durch schwieriges Fahrwasser. General Mills meldete für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 7 % auf 4,9 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür ist vor allem ein verändertes Kaufverhalten der Verbraucher, die angesichts makroökonomischer Belastungen ihre Ausgaben überdenken.
Mitte Februar reagierte das Management auf diese Entwicklung und korrigierte die Jahresziele nach unten. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen eine langsamer als erwartet verlaufende Erholung des Absatzvolumens. Die Hoffnung, dass Kunden nach den hohen Inflationsphasen der Vorjahre schnell zu alten Gewohnheiten zurückkehren, hat sich bisher nicht erfüllt.
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Uneinigkeit bei institutionellen Investoren
Die anhaltende Schwächephase spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider, der auf Sicht von zwölf Monaten ein Minus von über 35 % verzeichnete und derzeit nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief bei 36,77 € notiert. Diese Entwicklung führt zu gegensätzlichen Strategien bei großen Marktteilnehmern.
Während die Raiffeisen Bank International ihre Position im dritten Quartal um über 40 % massiv reduzierte, nutzte Lion Street Advisors die niedrigen Kurse für einen deutlichen Ausbau ihrer Beteiligung um rund 51 %. Dieser Zwiespalt verdeutlicht die Unsicherheit am Markt: Ist das aktuelle Kursniveau eine Einstiegschance oder drohen angesichts des „Strong Sell“-Ratings weitere Verluste?
Fokus auf die Volumenentwicklung
Für General Mills wird es in den kommenden Monaten entscheidend sein, ob die Talsohle beim Absatzvolumen erreicht ist. Die niedrige Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 deutet zwar auf eine bereits eingepreiste Skepsis hin, doch ohne eine Stabilisierung der Nachfrage bleibt der fundamentale Druck hoch. Anleger werden die nächsten Quartalszahlen genau darauf prüfen, ob die gesenkte Prognose für 2026 zumindest gehalten werden kann.
- Schlusskurs Freitag: 37,87 €
- Change 12 Monate: -35,41 %
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