Generac-Anleger blicken gespannt auf den 11. Februar, wenn das Unternehmen seine Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt. Während das angestammte Geschäft mit Heimgeneratoren zuletzt schwächelte, rückt die Expansion im Industriesektor immer stärker in den Mittelpunkt. Kann die hohe Nachfrage aus Rechenzentren die Flaute im Privatsektor dauerhaft kompensieren?
- Termin: Veröffentlichung der Zahlen am Mittwoch, den 11. Februar 2026, vor US-Börsenöffnung.
- Prognose: Umsatz für das Gesamtjahr 2025 wurde zuletzt auf Stagnationsniveau revidiert.
- Wachstumstreiber: Auftragsbestand für Großgeneratoren verdoppelte sich innerhalb von 90 Tagen auf 300 Millionen US-Dollar.
Schwaches Privatkundengeschäft belastet
Die aktuelle Geschäftslage zeigt ein zweigeteiltes Bild. Im Bereich der Heimgeneratoren kämpft Generac mit einer spürbar geringeren Nachfrage. Hintergrund ist eine im historischen Vergleich ungewöhnlich niedrige Zahl an Stromausfällen, die das Interesse an Notstromlösungen für Privathaushalte dämpft.
Dies führte bereits im dritten Quartal 2025 zu sinkenden Absätzen bei stationären und tragbaren Generatoren. Infolgedessen korrigierte das Management seine Erwartungen für das Gesamtjahr nach unten und rechnet nun mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres.
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Rechenzentren als neuer Wachstumsmotor
Im Gegensatz dazu floriert das Segment für gewerbliche und industrielle Anwendungen (C&I). Hier profitiert Generac von einer starken Nachfrage im Bereich Telekommunikation sowie auf internationalen Märkten. Besonders der enorme Energiebedarf von Rechenzentren wird intern als strategische Wachstumschance eingestuft. Um diese Nachfrage zu bedienen, hat das Unternehmen bereits neue Produktionsstandorte erworben, um die Kapazitäten zu erhöhen.
Der Auftragsbestand für große Megawatt-Generatoren stieg innerhalb von nur drei Monaten auf 300 Millionen US-Dollar an. Der Großteil dieser Bestellungen soll im Laufe des Jahres 2026 ausgeliefert werden. Damit verschiebt sich der Fokus des Unternehmens zusehends von wetterabhängigen Heimanwendungen hin zu großskaligen Infrastrukturprojekten.
Am 11. Februar wird entscheidend sein, wie das Management die Dynamik im Industriesektor gegenüber der Schwäche im Privatkundengeschäft gewichtet. Anleger sollten besonders auf konkrete Aussagen zum Hochlauf der neuen Produktionskapazitäten achten, um die Realisierung des hohen Auftragsbestands im laufenden Jahr einschätzen zu können.
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