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Geely Aktie: Volvo-Absatz um 10 Prozent gesunken

Die schwedische Tochter Volvo Cars meldet einen deutlichen Absatzrückgang, der die Geely-Aktie am Mittwoch fallen lässt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Volvo-Absatz bricht um zehn Prozent ein
  • Geely-Aktie verliert knapp drei Prozent
  • Exportgeschäft und ZEEKR als Lichtblicke
  • Hauptversammlung entscheidet über Aktienrückkauf

Auf dem Papier glänzt die Geely-Aktie mit einem satten Jahresplus von 22 Prozent. Im operativen Geschäft stottert der Motor des chinesischen Autogiganten derzeit gewaltig. Vor allem die schwedische Tochter Volvo Cars bremst das Wachstum. Die Folge: Anleger reagieren nervös und schicken das Papier am Mittwoch um knapp drei Prozent auf 2,44 Euro abwärts.

Volvo Cars verliert an Tempo

Die Schweden meldeten für die Monate Februar bis April 2026 einen spürbaren Absatzknick. Insgesamt verkaufte Volvo rund 162.800 Fahrzeuge. Das entspricht einem Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders klassische Verbrenner und Mild-Hybride blieben in den Autohäusern stehen. Hier brach der Absatz um 16 Prozent auf gut 85.000 Einheiten ein. Aber auch die sogenannten New Energy Vehicles schwächelten leicht. Die elektrifizierten Modelle machten immerhin fast 48 Prozent der gesamten Verkäufe aus.

Lichtblicke im Exportgeschäft

Auf Konzernebene sieht das Bild kaum besser aus. Geely lieferte im April gut 235.000 Fahrzeuge aus. Damit stagnierte der Verkauf auf dem Niveau des Vorjahresmonats.

Einige Geschäftsbereiche stemmen sich gegen den Trend:
* Das internationale Exportgeschäft wächst weiter.
* Die malaysische Marke Proton steigerte ihre Verkäufe um 29 Prozent auf rund 17.400 Fahrzeuge.
* Die Premium-Elektromarke ZEEKR bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber.

Trotz dieser positiven Impulse bremst die Hauptmarke Geely die Gesamtbilanz. Kumuliert über die ersten vier Monate des Jahres steht lediglich ein minimales Plus von einem Prozent in den Büchern.

Hauptversammlung bringt Entscheidungen

Im Juni richtet sich der Blick der Investoren auf die anstehende Hauptversammlung. Dort stimmt das Aktionariat über die Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2025 ab.

Parallel dazu bittet das Management um eine weitreichende Ermächtigung. Der Vorstand plant ein Aktienrückkaufprogramm. Konkret geht es um ein Mandat für bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals.

Ein solcher Schritt signalisiert oft Zuversicht. Die Konzernführung könnte den aktuellen Kurs als unterbewertet einstufen. Langfristig orientierte Anleger blicken auf ein solides Fundament. Die Aktie notiert trotz des jüngsten Rücksetzers weiterhin fast 29 Prozent höher als vor einem Jahr. Bis zum 52-Wochen-Hoch von 2,73 Euro fehlt aktuell nur ein kleiner Sprung.

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