Fujikura setzt alles auf den amerikanischen KI-Boom. Der japanische Kabelhersteller verlagert seinen Fokus massiv in die USA. Dort explodiert die Nachfrage nach Infrastruktur für Rechenzentren. An der Börse sorgt der teure Expansionskurs aktuell für gemischte Gefühle.
Milliarden für amerikanische Rechenzentren
Das Management hat ein massives Investitionspaket geschnürt. Von den geplanten 300 Milliarden Yen fließen rund 260 Milliarden Yen direkt in die US-Produktion. Lediglich der kleine Rest bleibt für den Heimatmarkt Japan. Das Ziel: Fujikura will die Kapazitäten für spezielle Glasfaserkabel verdreifachen.
Diese Hochleistungskabel sind für generative Künstliche Intelligenz unverzichtbar. Um das Wachstum zu steuern, hat der Konzern eine neue Tochtergesellschaft in Delaware gegründet. Die „Fujikura Optical Cable Systems LLC“ soll künftig eng mit den großen US-Technologiekonzernen zusammenarbeiten. Kurzfristig belastet der Aufbau die Bilanz kaum.
Wachstumsziele enttäuschen Anleger
Trotz der US-Offensive geriet die Aktie am Dienstag unter Druck. Das neue mittelfristige Management-Programm verfehlte die hohen Erwartungen. Viele Investoren hatten auf schnellere Gewinnsprünge durch den KI-Hype spekuliert. Die vorgelegten Ziele wirkten auf sie zu konservativ.
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Langfristig zeigt die Kurve jedoch steil nach oben. Für das Geschäftsjahr 2029 peilt Fujikura einen operativen Gewinn von 315 Milliarden Yen an. Das entspricht einem kräftigen Plus gegenüber dem abgelaufenen Jahr.
Starke Basis für die Expansion
Das Fundament für die US-Pläne ist solide. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um gut ein Fünftel. Der Nettogewinn stieg auf 157,2 Milliarden Yen. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei komfortablen 57,8 Prozent.
Aktionäre profitieren von dieser Entwicklung direkt. Die Gesamtdividende für das abgelaufene Jahr stieg auf 225 Yen je Aktie vor dem jüngsten Aktiensplit. Mit den vollen Kassen treibt Fujikura nun den Ausbau der amerikanischen KI-Lieferketten voran.
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