Die Stimmung unter Analysten für den Brennstoffzellen-Spezialisten Fuelcell Energy ist auf dem Tiefpunkt. Gleich mehrere Research-Häuser haben ihre Erwartungen für die Aktie am Freitag nach unten geschraubt und sehen kaum noch Luft nach oben. Doch was treibt die Pessimismus-Welle – und kann das Unternehmen mit anstehenden Quartalszahlen noch überraschen?
Machtpoker der Analysten
Sechs Research-Firmen halten die Aktie im Blick, doch das Gesamtbild ist düster: Eine Verkaufsempfehlung und fünf neutrale Einstufungen ergeben im Schnitt ein „Reduce“-Rating. Besonders bemerkenswert: B. Riley senkte sein Kursziel deutlich von 9,00 auf 8,00 US-Dollar, behält aber vorerst noch eine „Neutral“-Einstufung bei. Diese Zurückhaltung der Analysten kommt nicht von ungefähr.
Ernüchternde Zahlen trotz Hoffnungsschimmer
Hinter der Skepsis steckt die enttäuschende Quartalsbilanz vom Juni. Zwar übertraf Fuelcell Energy mit 37,41 Millionen US-Dollar die Umsatzerwartungen von 32,42 Millionen US-Dollar deutlich. Doch der Verlust von 1,79 US-Dollar je Aktie fiel deutlich schlechter aus als erwartet – eine klare Warnung für Anleger. Die Folge: Ein drastischer Restrukturierungsplan mit 22 Prozent Personalabbau, der die Operations optimieren und den Fokus auf carbonatbasierte Lösungen legen soll.
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Lichtblicke in der Pipeline
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten gibt es durchaus positive Signale. Im Juli sicherte sich das Unternehmen einen wichtigen 10-MW-Repowering-Vertrag in Südkorea und unterzeichnete eine Absichtserklärung für Rechenzentren mit Inuverse. Zudem könnte der „One Big Beautiful Bill Act“ der Brennstoffzellen-Industrie durch Steuergutschriften neuen Schub verleihen. Die jüngste Gründung von Dedicated Power Partners mit Diversified Energy und TESIAC zielt ebenfalls auf Großprojekte für Rechenzentren ab.
Alles hängt am nächsten Quartalsbericht
Die Richtungsentscheidung fällt am 9. September. Dann werden die Quartalszahlen für Q3 2025 erwartet – und alle Blicke sind auf die Wirkung der Restrukturierung und die kommerziellen Fortschritte gerichtet. Technisch kämpft die Aktie derweil unter ihren wichtigen Durchschnitten und zeigt schwache Impulse. Die kommenden Zahlen müssen nicht nur überzeugen, sondern den dringend benötigten Turnaround einläuten.
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