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Symbolbild, KI-generiert

FuelCell Energy: 38 Prozent Sprung auf KI-Wette

FuelCell Energy profitiert vom KI-Boom: Die Projekt-Pipeline wächst auf vier Gigawatt, der Aktienkurs legt deutlich zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Rechenzentren treiben Nachfrage
  • Projekt-Pipeline erreicht vier Gigawatt
  • Neuer Standard-Block für 12,5 Megawatt
  • Werk in Connecticut wird ausgebaut

FuelCell Energy wandelt sich vom klassischen Brennstoffzellen-Hersteller zum Infrastruktur-Partner für Künstliche Intelligenz. Die neue Strategie zündet an der Börse. Innerhalb einer Woche legte der Kurs um fast 38 Prozent zu.

Der Hunger der KI-Rechenzentren nach stabiler Energie treibt das Geschäft. Die Projekt-Pipeline wuchs im zweiten Geschäftsquartal 2026 auf vier Gigawatt an. Rund 90 Prozent dieser Anfragen stammen mittlerweile aus dem Data-Center-Sektor.

Als Antwort auf diesen Trend hat der Konzern den „FuelCell Energy Block“ vorgestellt. Das System liefert standardisierte 12,5 Megawatt Leistung für Großkunden. Damit will das Unternehmen die Installation bei Rechenzentren massiv beschleunigen.

Parallel dazu erweitert FuelCell Energy sein Werk in Connecticut. Die jährliche Kapazität soll von 350 auf 500 Megawatt steigen. Das Management kalkuliert dafür mit Kosten zwischen 200 und 275 Millionen Dollar.

Die Bilanz für das zweite Quartal zeigt Licht und Schatten. Der Umsatz sank um fünf Prozent auf 35,6 Millionen Dollar. Der operative Verlust weitete sich derweil auf knapp 78 Millionen Dollar aus.

Eine Sonderabschreibung von rund 43 Millionen Dollar belastete das Ergebnis zusätzlich. Trotzdem bleibt die finanzielle Basis solide. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 441 Millionen Dollar.

Bei den Analysten gehen die Meinungen weit auseinander. Canaccord Genuity sieht in einem möglichen Großdeal einen Wendepunkt und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Wells Fargo bleibt skeptisch und belässt das Rating auf „Underweight“.

Seit Jahresbeginn hat der Kurs um rund 189 Prozent zugelegt. Am 26. Mai erreichte die Aktie ein Hoch bei 23,73 Euro.

Trotz der hohen Volatilität von annualisiert 178 Prozent bleibt das Momentum vorerst intakt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die angekündigten Großaufträge tatsächlich unterschrieben werden.

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