FS KKR Capital zahlt weiter Dividende — und sendet gleichzeitig ein klares Signal über die künftige Ausrichtung. Das Unternehmen dreht an der Portfoliostrategie, während der Nettoinventarwert spürbar gesunken ist.
Dividende stabil, NAV unter Druck
Am 2. April erhielten Aktionäre eine Quartalsdividende von insgesamt 0,48 US-Dollar je Aktie — aufgeteilt in eine Basiszahlung von 0,45 Dollar und eine Sonderzahlung von 0,03 Dollar. Auf den ersten Blick ein solides Bild. Der Blick auf den Nettoinventarwert trübt es jedoch ein: Zum Jahresende 2025 lag der NAV bei 20,89 Dollar je Aktie, nach 23,64 Dollar zwölf Monate zuvor. Haupttreiber dieses Rückgangs waren realisierte und unrealisierte Nettoverluste von 0,89 Dollar je Aktie allein im vierten Quartal 2025.
Das Nettoinvestitionseinkommen sank im gleichen Zeitraum auf 0,48 Dollar je Aktie, verglichen mit 0,57 Dollar im Quartal bis September 2025 — womit die Ausschüttung exakt durch das laufende Einkommen gedeckt ist, aber ohne Puffer.
Neuausrichtung auf erstrangig besicherte Kredite
Als Reaktion auf die Bewertungsprobleme im Portfolio setzt CEO Michael Forman künftig stärker auf erstrangig besicherte Kreditstrukturen. Aktuell machen Senior-Secured-Positionen bereits 62,4 Prozent des rund 13 Milliarden Dollar schweren Portfolios aus. Ziel ist es, durch qualitativ hochwertige Neuengagements und breitere Streuung die Stabilität im laufenden Jahr zu verbessern.
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Die durchschnittliche Rendite auf verzinsliche Investments liegt bei 10,1 Prozent — etwas unter den 10,6 Prozent des Vorquartals. Das Verhältnis von Nettoschulden zu Eigenkapital beträgt 122 Prozent, bei ausstehenden Verbindlichkeiten von 7,6 Milliarden Dollar gegenüber einem Eigenkapital von 5,8 Milliarden Dollar. Immerhin stehen 3,3 Milliarden Dollar an Kreditlinien zur Verfügung.
Analysten skeptisch, Insider kaufen
Der Marktkonsens bewertet die Aktie derzeit mit „Reduce“ und einem durchschnittlichen Kursziel von 13,36 Dollar. Auffällig: Vorstand Daniel Pietrzak kaufte Anfang 2026 rund 5.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 11,25 Dollar — ein Zeichen, das zumindest intern auf eine gewisse Unterbewertung hindeutet. Institutionelle Investoren halten rund 36 Prozent der ausstehenden Aktien.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen eine Dividendenrendite von etwa 9 Prozent bezogen auf den NAV an. Ob der Strategieschwenk hin zu erstrangig besicherten Strukturen die Bewertungsverluste stoppen kann, wird sich spätestens mit den Zahlen zum ersten Quartal 2026 zeigen.
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