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Symbolbild, KI-generiert

Friedrich Vorwerk Aktie: Rekordquartal, höhere Ziele

Im dritten Quartal erreichten Umsatz und operatives Ergebnis Höchstwerte; für 2026 setzt das Management höhere Umsatz- und EBITDA-Ziele.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsumsatz steigt auf 228,3 Millionen Euro
  • EBITDA wächst um 58 Prozent
  • Management erhöht Jahresziele zum zweiten Mal
  • Endgültige Quartalszahlen folgen am 12. November

Friedrich Vorwerk hebt die Jahresziele binnen weniger Monate zum zweiten Mal an. Auslöser sind vorläufige Drittquartalszahlen, bei denen vor allem das operative Ergebnis deutlich über dem Umsatzwachstum liegt.

Rekord bei Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 13 Prozent auf 228,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte mit 58 Prozent auf fast 81 Millionen Euro überproportional zu. Beide Werte markieren Rekorde.

Zur Margenausweitung trug unter anderem ein deutlich gesunkener Materialaufwand bei. Der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen profitiert zudem seit einiger Zeit vom Netzausbau und der Energiewende.

Prognose klar nach oben

Für 2026 erwartet das Management nun ein Ebitda von 220 bis 230 Millionen Euro. Im Juli hatte es das Ziel erst auf 180 bis 200 Millionen Euro angehoben. Die Umsatzprognose steigt auf 760 bis 790 Millionen Euro, zuvor standen 730 bis 780 Millionen Euro im Plan.

Die Aktie reagierte am Mittwochmorgen mit einem Plus von bis zu 4,5 Prozent und erholte sich damit an die exponentielle 200-Tage-Linie. Der anfängliche Schwung ließ danach etwas nach. Auch die Beteiligungsgesellschaft MBB, die an Friedrich Vorwerk beteiligt ist, legte um 4 Prozent zu.

Analyst sieht noch Spielraum

Nikolas Demeter vom Bankhaus Metzler hatte starke Quartalszahlen erwartet. Wie deutlich das operative Ergebnis zulegte, überraschte ihn dennoch. Das neue Ebitda-Ziel liegt über seiner bereits optimistischeren Schätzung.

Je nach Wetterverlauf sieht Demeter sogar noch Luft nach oben, gemessen an dem, was nach drei Quartalen bereits in den Büchern steht. Die Wetterabhängigkeit dürfte mit dem Bau von Leitungen zusammenhängen, der in der kalten Jahreszeit leiden kann.

Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal legt Friedrich Vorwerk am 12. November vor. Dann zeigt sich, ob die vorläufigen Rekordwerte bestätigt werden und wie das Management die Kostenentwicklung einordnet.

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Diskussion zu Friedrich Vorwerk

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.