Freshworks hat die Preise für sein Kundenservicetool Freshdesk deutlich angehoben. Wells Fargo schätzt, dass diese Maßnahme das Wachstum im Geschäftsjahr 2026 um etwa drei Prozentpunkte steigern könnte. Gestern reagierte der Markt positiv: die Aktie stieg auf 12,24 USD (+4,26 %). Reicht das für eine nachhaltige Erholung?
Wesentliche Fakten auf einen Blick
– Kurs (US): 12,24 USD (+4,26 % gestern)
– Analysten-Meinung: Wells Fargo – „Equal Weight“, Kursziel 13,00 USD
– Strategischer Treiber: Preiserhöhungen für Freshdesk (geschätzter Effekt: ~+3 Prozentpunkte Wachstum FY26)
– Personal: Kady Srinivasan als neue Chief Marketing Officer
– M&A: Übernahme von FireHydrant, Abschluss erwartet in Q1 2026
Preiserhöhungen und Marktreaktion
Freshworks hat die Tarife für Freshdesk über mehrere Stufen hinweg um zweistellige Prozentsätze angepasst. Marktteilnehmer bewerten das als margenschonende Maßnahme. Wells Fargo rechnet, dass allein diese Preiserhöhung das Wachstum 2026 merklich stützen könnte und bestätigt sein „Equal Weight“-Rating bei einem Kursziel von 13,00 USD. Die Ankündigung lieferte kurzfristigen Rückenwind; die Aktie stieg und erholte sich von ihren frühen Januar-Tiefs bei rund 11,60 USD. Trotzdem liegt der Kurs noch etwa 38 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 19,77 USD.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Freshworks?
Führung, M&A und Ausblick
Parallel zu den Preisänderungen stellte das Unternehmen Kady Srinivasan als neue CMO vor. Sie soll die globale Markenpositionierung und die Go-to-Market-Strategie für das erweiterte Produktportfolio vorantreiben. Zugleich verfolgt Freshworks eine anorganische Wachstumsstrategie: Die Übernahme der AI-Plattform FireHydrant (Ankündigung: 15. Dezember 2025) soll ITSM-Funktionen mit Incident-Management kombinieren. Der Abschluss wird für das erste Fiskalquartal 2026 erwartet. Mit vorhandenen Barmitteln und Fokus auf AI-native Lösungen bleibt Freshworks aus Sicht des Managements für weitere strategische Schritte gerüstet.
Kurzfristig liefern Preiserhöhungen, die Personalentscheidung im Marketing und die erwartete Integration von FireHydrant sichtbare Katalysatoren. Ob daraus eine nachhaltige Erholung wird, entscheidet sich an zwei konkreten Punkten: der tatsächlichen Margenverbesserung durch die neuen Preise in FY26 und dem erfolgreichen Abschluss sowie der Integration von FireHydrant bis Q1 2026.
Freshworks-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Freshworks-Analyse vom 11. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Freshworks-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Freshworks-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Freshworks: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
