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Symbolbild, KI-generiert

Fresenius: 2,3 Prozent Plus nach Namensaktien-Umstellung

Fresenius vollzieht Wechsel zu Namensaktien und erhält positiven Rating-Ausblick. Der Konzern erhöht zudem seine Ergebnisprognose für 2026.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Handel mit Namensaktien gestartet
  • Kurs legt um 2,3 Prozent zu
  • Fitch bewertet Ausblick positiver
  • Prognose für 2026 angehoben

Fresenius verändert die Art seiner Aktie. Der Gesundheitskonzern hat die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien abgeschlossen. Die Papiere reagierten prompt: Am ersten Handelstag danach ging es kräftig nach oben.

Namensaktien seit Kurzem im Handel

Die Fresenius SE & Co. KGaA handelt ihre Stammaktien jetzt als Namensaktien. Die Hauptversammlung hatte den Schritt im Mai beschlossen. Die Umstellung lief automatisch über die Depotbanken der Aktionäre.

Das Ziel: mehr direkter Kontakt zu den Investoren. Über ein Aktienregister kann Fresenius seine Aktionäre künftig unmittelbar informieren. Die Papiere tragen nun eine neue ISIN und eine neue WKN.

Kurs zieht deutlich an

Am Tag nach der Umstellung schloss die Aktie mit einem Plus von 2,3 Prozent bei 47,90 Euro. Der DAX legte am selben Tag nur um 0,15 Prozent zu. Fresenius zählte damit zu den stärksten Werten im deutschen Leitindex.

Das Handelsvolumen lag bei knapp 300.000 Stück, etwas niedriger als am Vortag. Der Kurs nähert sich damit wieder seinem 52-Wochen-Hoch von 51,53 Euro. Vom Jahrestief bei rund 35 Euro hat sich die Aktie damit deutlich erholt.

Fitch hebt den Ausblick an

Die Ratingagentur Fitch hat den Ausblick für das langfristige Emittentenausfallrating von Fresenius angehoben. Aus „stabil“ wurde „positiv“. Fitch begründet den Schritt mit dem erfolgreichen Schuldenabbau und der soliden operativen Entwicklung der Kerngeschäfte Kabi und Helios.

CEO Michael Sen sieht seine „FutureFresenius“-Strategie durch diese Entwicklungen bestätigt. Der Konzernumbau soll laut Unternehmen die Ertragsqualität verbessern und den Cashflow stärken.

Höhere Prognose für 2026

Fresenius hatte erst vor wenigen Tagen die Prognose angehoben. Das währungsbereinigte Wachstum des Kern-Ergebnisses je Aktie soll 2026 nun zwischen 10 und 15 Prozent liegen. Zuvor rechnete das Unternehmen nur mit einem Zuwachs im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

Das Segment Kabi treibt das Wachstum zunehmend an. Helios liefert dazu eine stabile Profitabilität. Analysten sehen den Fokus auf die Kerngeschäfte und die einfachere Konzernstruktur als wichtige Faktoren für die langfristige Wertentwicklung.

Im Mai hatten die Aktionäre zudem einer Dividende von 1,05 Euro je Aktie zugestimmt. Die Ausschüttungspolitik bleibt damit stabil. Zusammen mit dem Rating-Ausblick und der angehobenen Prognose ergibt sich für Fresenius derzeit ein durchweg positives Bild.

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