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Frequentist: Estlands Drohnen-Abwehr sichert Rekordauftrag

Frequentis liefert das zentrale Cloud-System für ein nationales Drohnen-Abwehrnetz in Estland. Der Auftrag festigt die Marktstellung des Konzerns im Bereich der inneren Sicherheit.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Cloud-System für estnische Drohnenabwehr
  • Umsatzplus von 21 Prozent erzielt
  • Rekord-Auftragsbestand von 795 Millionen Euro
  • Dividende steigt um elf Prozent

Frequentis übernimmt eine Schlüsselrolle beim Aufbau der estnischen „Drohnen-Polizei“. Das Wiener Unternehmen liefert das zentrale Cloud-System für ein nationales Abwehrnetz. Damit sichert sich der Konzern ein wichtiges Projekt im Bereich der inneren Sicherheit.

Vernetzung gegen unbefugte Flugobjekte

Das System in Estland soll unbefugte Drohnen frühzeitig erkennen und abfangen. Hierfür bündelt Frequentis Daten von Radar, Kameras und akustischen Sensoren. Die Software koordiniert den Flugverkehr in niedrigen Höhen sicher. Dieser Auftrag festigt die Marktstellung bei sicherheitskritischen Lösungen.

Rekordaufträge stützen das Wachstum

Die operativen Erfolge stützen die Bilanz. Der Umsatz kletterte zuletzt um rund 21 Prozent auf 580,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) sprang um 45,7 Prozent auf 46,8 Millionen Euro nach oben. Die Marge verbesserte sich dadurch auf 8,1 Prozent.

Parallel dazu erreichte der Auftragsbestand mit fast 795 Millionen Euro einen neuen Rekordwert. Dies bietet eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Quartale. Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Plus von 3,85 Prozent und schloss bei 72,90 Euro. Seit Jahresbeginn liegt das Papier jedoch mit 5,6 Prozent im Minus.

Höhere Dividende und Messeauftritte

Das Management plant, die Aktionäre am Erfolg zu beteiligen. Für die Hauptversammlung im Juni 2026 ist eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen verfügt zudem über eine Liquiditätsreserve von rund 97 Millionen Euro.

Ende Mai zeigt Frequentis neue Module seines Automatisierungssystems auf der Fachmesse in Portugal. Die hohe Visibilität durch Langfristverträge macht den Titel zu einem defensiven Technologiewert. Investoren blicken nun auf die Umsetzung der weiteren Expansionsschritte im Bereich der digitalen Dienste.

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Diskussion zu Frequentis

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.