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Freeport-McMoRan Aktie: Vor Quartalszahlen auf Rekordhoch

Der Kupferkonzern Freeport-McMoRan veröffentlicht Quartalszahlen bei einem Aktienhoch. Analysten erwarten starke Ergebnisse, trotz Produktionsengpässen in der wichtigen Grasberg-Mine.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch vor Bericht
  • Analysten erwarten Gewinn pro Aktie bis 0,28 USD
  • Produktionsrückschläge in der Grasberg-Mine
  • Quartalsdividende von 0,15 USD pro Aktie deklariert

Der Kupferriese Freeport-McMoRan steht vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Während die Aktie gerade ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht, müssen die heute veröffentlichten Quartalszahlen die hohen Erwartungen der Anleger rechtfertigen. Die Spannung ist groß, denn der Titel hat in den letzten Monaten bereits kräftig zugelegt.

Die Erwartungen der Wall Street

Analysten haben klare Benchmarks für das vierte Quartal 2025 gesetzt. Der Konsens liegt bei einem bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) zwischen 0,20 und 0,28 US-Dollar. Der Umsatz wird auf 5,05 bis 5,42 Milliarden US-Dollar geschätzt. Besonders bemerkenswert ist die Historie des Unternehmens: In den letzten acht Quartalen konnte Freeport-McMoRan die Gewinnschätzungen jedes Mal übertreffen.

Die aktuelle Bewertung mit einem KGV von über 43 spiegelt die hohen Erwartungen wider. Der Markt rechnet damit, dass die Rekordpreise für Kupfer – zuletzt bei rund 13.000 US-Dollar pro Tonnen in London – schwächere Produktionszahlen an einigen Standorten mehr als ausgleichen werden.

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Produktionsengpass als Herausforderung

Ein zentraler Faktor für die aktuelle Lage ist die Situation in der wichtigen Grasberg-Mine in Indonesien. Produktionsrückschläge und vorübergehende Stilllegungen haben die Fördermenge zu einem Zeitpunkt gebremst, an dem die Kupferpreise auf Höchstständen verharren. Das Unternehmen hat dadurch kurzfristige Umsatzchancen verpasst.

Das Management hat jedoch Pläne angekündigt, den Großbetrieb im „Grasberg Block Cave“ im Geschäftsjahr 2026 wieder aufzunehmen. Investoren müssen daher abwägen, ob die aktuellen Produktionsbeschränkungen durch die Aussicht auf deutlich höhere Fördermengen in den kommenden Quartaren aufgewogen werden.

Ausblick nach der Veröffentlichung

Die Reaktion des Marktes auf die offiziellen Zahlen wird die Richtung für das erste Quartal 2026 vorgeben. Historisch gesehen reagiert die Aktie sehr empfindlich auf Gewinnüberraschungen. Bei einem Kurs nahe dem Allzeithoch ist der Spielraum für Enttäuschungen gering. Die bereits für den 2. Februar 2026 deklarierte Quartalsdividende von 0,15 US-Dollar pro Aktie bleibt ein attraktives Element für renditeorientierte Anleger. Ob der aktuelle Aufwärtstrend anhält, hängt nun von den harten Fakten des heutigen Berichts ab.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.