Nach den operativen Rückschlägen durch einen Erdrutsch Ende 2025 rückt der Fokus bei Freeport-McMoRan nun auf das geplante Comeback der Grasberg-Mine in Indonesien. Für Investoren wird die erfolgreiche Wiederaufnahme der Produktion in diesem Schlüsselprojekt darüber entscheiden, ob der Bergbaugigant seine Position im derzeit angespannten Kupfermarkt festigen kann.
Fokus auf die Grasberg-Mine
Die Pläne des Unternehmens sehen vor, die Produktion in den Hauptbereichen der Mine im zweiten Quartal 2026 schrittweise wieder hochzufahren. Nach den Sanierungsarbeiten infolge des Unglücks im vergangenen Jahr strebt Freeport-McMoRan an, in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder rund 85 Prozent der gesamten Produktionskapazität des Distrikts zu erreichen. Dieser Zeitplan gilt als kritischer Faktor, um die entstandenen Angebotslücken zu schließen.
Hintergrund dieser Entwicklung ist ein globaler Kupfermarkt, der durch ein knappes Angebot und eine gleichzeitig steigende Nachfrage geprägt bleibt. Treiber sind vor allem die weltweite Elektrifizierung, der Ausbau erneuerbarer Energien und der massive Bedarf an Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Kann das Unternehmen die Lieferfähigkeit rechtzeitig wiederherstellen?
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Kupfernachfrage als Kurstreiber
Auf Sicht der letzten 12 Monate konnte der Titel um beachtliche 65,63 Prozent zulegen, was die strategische Bedeutung von Kupfer als kritischem Mineral widerspiegelt. Trotz kleinerer Schwankungen in der letzten Woche notiert die Aktie mit 59,22 USD weiterhin deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 41,62 USD.
Neben der operativen Effizienz, die Freeport-McMoRan zunehmend durch Automatisierung und den Einsatz von KI steigern will, spielen auch geopolitische Faktoren und die Sicherung nationaler Lieferketten eine immer wichtigere Rolle im Sektor. Die Marktposition des Unternehmens hängt künftig stark davon ab, wie effizient diese technologischen Transformationen umgesetzt werden.
Das Hauptaugenmerk liegt nun auf dem zweiten Quartal 2026. Mit dem Fortschreiten der Sanierungsarbeiten und dem anvisierten Kapazitätssprung in der zweiten Jahreshälfte wird sich zeigen, wie stark Freeport-McMoRan von der strukturellen Kupferknappheit profitieren kann.
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