Der Kupferriese Freeport-McMoRan sieht sich aktuell mit einer skeptischeren Einschätzung der Analysten konfrontiert. Während das Management massive Investitionen in die Zukunft der Kupferförderung plant, sorgt eine Kursziel-Senkung kurzfristig für Verkaufsdruck. Anleger wägen nun ab, ob die langfristige Nachfrage durch KI-Infrastruktur und Elektrifizierung die aktuellen Marktschwankungen überwiegt.
Analysten uneins über Bewertung
Am gestrigen Montag verlor das Papier an Boden und schloss bei 47,37 Euro. Auslöser war unter anderem eine Aktualisierung der UBS Group, die ihr Kursziel für die Aktie von 70,00 auf 66,00 US-Dollar senkte. Die Bank behält ihre Kaufempfehlung jedoch bei. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Bank of America deutlich optimistischer und hob ihr Ziel jüngst auf 81 US-Dollar an.
Die Kursentwicklung spiegelt diese Unsicherheit wider. Mit einem Minus von rund 18,9 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage hat sich die Aktie deutlich von ihrem 52-Wochen-Hoch bei 58,38 Euro entfernt. Marktbeobachter führen dies auch auf die allgemeine Schwäche bei Kupfer-Futures zurück, die seit Januar 2026 um mehr als 16 Prozent nachgegeben haben.
Milliardenprojekt in Chile nimmt Fahrt auf
Operativ treibt der Konzern seine langfristige Strategie voran. Für die Erweiterung der El-Abra-Mine in Chile wurde das Umweltgenehmigungsverfahren eingeleitet. Gemeinsam mit dem chilenischen Staatsunternehmen Codelco plant Freeport-McMoRan Investitionen in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar.
Das Projekt umfasst wesentliche Infrastrukturmaßnahmen:
– Bau einer neuen Konzentratoranlage
– Errichtung einer Entsalzungsanlage
– Installation eines verbesserten Wasserpumpsystems
– Ziel: Signifikante Steigerung der Kupferproduktion ab ca. 2033
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Dividende und Marktkontext
Trotz der kurzfristigen Kursverluste setzt das Unternehmen auf Kontinuität bei der Gewinnbeteiligung. Das Board of Directors bestätigte eine Quartalsdividende von insgesamt 0,15 US-Dollar je Aktie. Diese setzt sich aus einer Basisdividende und einer variablen Komponente von jeweils 0,075 US-Dollar zusammen. Die Auszahlung erfolgt am 1. Mai an alle Aktionäre, die zum Stichtag 15. April Anteile halten.
Während steigende weltweite Lagerbestände und eine verhaltene physische Nachfrage außerhalb Chinas die Preise belasten, bleibt die langfristige Prognose für Kupfer positiv. Experten erwarten, dass sich der Bedarf bis 2040 verdoppeln könnte. In den vergangenen 90 Tagen verzeichnete das Unternehmen zudem Insider-Verkäufe im Wert von rund 35,8 Millionen US-Dollar, was etwa 0,75 Prozent der ausstehenden Aktien entspricht.
Ende April wird Freeport-McMoRan die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 präsentieren. Diese Zahlen werden zeigen, ob das Unternehmen an die starke Performance des Vorquartals anknüpfen kann, in dem der Gewinn je Aktie mit 0,47 US-Dollar die Erwartungen der Analysten übertraf.
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