Während institutionelle Schwergewichte wie die Wellington Management Group ihre Beteiligungen massiv aufstocken, trennen sich hochrangige Insider von Anteilen des Kupferproduzenten. Dieser Zwiespalt trifft auf eine operative Wende im indonesischen Grasberg-Distrikt, die für die kommenden Jahre wichtige Planungssicherheit schaffen soll.
Institutionelles Interesse gegen Insider-Verkäufe
Wellington Management hat seine Position zuletzt fast verdreifacht und hält nun rund 36,5 Millionen Aktien im Wert von über 1,4 Milliarden US-Dollar. Auch andere Vermögensverwalter wie Cantor Fitzgerald bauten neue Positionen auf. Im Gegensatz dazu nutzten der Verwaltungsratsvorsitzende und der Finanzvorstand Kurse über 60 US-Dollar für Verkäufe. Insgesamt veräußerten Insider in den vergangenen drei Monaten Papiere im Wert von rund 35,8 Millionen US-Dollar.
Operative Wende in Indonesien
Im Zentrum der künftigen Produktion steht der Grasberg-Distrikt in Indonesien. Nach einem schweren Schlammeinbruch im vergangenen Jahr bereitet das Unternehmen für das zweite Quartal 2026 den schrittweisen Neustart des „Grasberg Block Cave“ vor. Marktbeobachter rechnen damit, dass in der zweiten Jahreshälfte etwa 85 Prozent der vollen Kapazität wiederhergestellt sind. Eine neue Vereinbarung mit der indonesischen Regierung sichert zudem die Abbaurechte bis zum Jahr 2041.
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Finanzielle Ziele und Investitionen
Für das laufende Jahr plant Freeport-McMoRan Investitionen zwischen 4,3 und 4,5 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil dieser Mittel fließt in die Erweiterung der Bagdad-Mine in Arizona. Diese Expansionspläne folgen auf ein starkes Quartalsergebnis, bei dem das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn von 0,47 US-Dollar je Aktie und einem Umsatz von 5,63 Milliarden US-Dollar die Erwartungen übertraf.
Trotz der langfristigen Wachstumspläne geriet der Kurs zuletzt unter Druck. Mit einem Wochenminus von über fünf Prozent schloss die Aktie am Freitag bei 49,34 Euro. Damit notiert der Titel zwar unter seinem kurzfristigen Durchschnitt, hält sich aber weiterhin deutlich über der 200-Tage-Linie von 40,71 Euro.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie reibungslos die Wiederaufnahme der Förderung in Indonesien verläuft. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management bereits einen Absatz von 3,4 Milliarden Pfund Kupfer und 0,8 Millionen Unzen Gold an.
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