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Freeman Gold Aktie: 95 Prozent Ausbeute aus Lemhi-Tests

Freeman Gold treibt Metallurgie-Tests und Genehmigungen voran. Hohe Goldausbeute signalisiert Potenzial, doch Aktie bleibt unter Druck.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Metallurgie-Tests mit über 95% Ausbeute
  • Ressource von 1,22 Mio. Unzen Gold
  • Kassenbestand von 10,16 Mio. CAD
  • Aktie fällt auf 0,18 Euro

Freeman Gold arbeitet am Lemhi-Projekt in Idaho weiter an zwei Fronten: Geologie und Genehmigungen. Genau dort entscheidet sich, ob aus einer Goldlagerstätte mit Potenzial ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt wird.

Der Markt schaut deshalb vor allem auf die Metallurgie. Erste Tests deuten auf eine Ausbeute von mehr als 95 Prozent hin. Das ist für ein Goldprojekt ein starkes Signal, weil die technische Gewinnung am Ende über die Wirtschaftlichkeit mitbestimmt.

Technischer Fortschritt im Fokus

Das Lemhi-Projekt umfasst eine Ressource von 1,22 Millionen Unzen Gold in der Kategorie gemessen und angezeigt. Der durchschnittliche Gehalt liegt bei 0,79 Gramm je Tonne. Für Investoren zählt aber nicht nur die Größe des Vorkommens. Entscheidend ist, wie viel Gold sich tatsächlich effizient herausholen lässt.

Genau hier setzt die laufende Testarbeit an. Hohe Extraktionsraten senken das Risiko, dass ein geologisch interessantes Vorkommen später an der Verarbeitung scheitert. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen am Genehmigungspfad weiter. Dieser Teil bleibt für die Entwicklung des Projekts genauso wichtig wie die Laborergebnisse.

Solide Kasse, aber Verlust bleibt

Finanziell hat sich Freeman Gold zuletzt Luft verschafft. Im jüngsten Quartal stand ein Nettoverlust von 1,24 Millionen kanadischen Dollar. Auf der anderen Seite lag der Kassenbestand bei 10,16 Millionen kanadischen Dollar. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 3,84 Millionen.

Damit verfügt das Unternehmen zunächst über Spielraum für die nächsten Arbeitsschritte am Standort. Für ein Explorationsunternehmen ist das wichtig, weil laufende technische Tests und Genehmigungsarbeit Kapital binden. Eine operative Wende ist das noch nicht.

Aktie unter Druck

An der Börse reagiert der Titel nervös. Die Aktie notiert bei 0,18 Euro und damit 12,5 Prozent tiefer als am Vortag. Auch der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 0,20 Euro zeigt Schwäche.

Der RSI liegt bei 37,8. Das deutet auf verhaltene Stimmung hin, ohne schon eine klare Übertreibung zu signalisieren. Mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von 80,07 Prozent bleibt der Kurs zudem sehr beweglich.

Freeman Gold braucht nun vor allem belastbare Fortschritte bei der Metallurgie und beim Genehmigungsprozess. Am 15.05.2026 stehen die nächsten Einblicke am Markt an, wenn der Fokus weiter auf technischen und regulatorischen Meilensteinen liegt.

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