Die Aktie des Vermögensverwalters Franklin Resources, besser bekannt als Franklin Templeton, zeigt sich vor den Quartalszahlen ruhig. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die für kommende Woche angekündigten Ergebnisse und eine kürzlich erfolgte Produkteinführung.
Heute notierte die Aktie mit einem leichten Minus von 1,4 Prozent bei 21,61 Euro. Am 30. Januar will das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorlegen. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 2,23 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 0,57 Dollar.
Neue ETF-Initiative und Analystenmeinungen
Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen hat Franklin Templeton ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Am 22. Januar startete der aktiv gemanagte Templeton Emerging Markets Debt ETF (TEMD), der Anlegern Zugang zu Schwellenländeranleihen mit Währungsabsicherung bieten soll. Das Unternehmen baut damit sein ETF-Geschäft weiter aus, das bereits über 60 Milliarden Dollar verwaltet.
Die Analystenmeinungen zum Titel sind gemischt. Während die Investmentbank Barclays am 15. Januar ihr Kursziel von 22 auf 25 Dollar anhob, aber bei einer „Underweight“-Einstufung blieb, senkte TD Cowen sein Ziel leicht von 31 auf 30 Dollar und bekräftigte ein „Strong Buy“-Rating. Der Konsens von elf Analysten liegt derzeit bei „Hold“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 24,64 Dollar.
Leichte Vermögenszuwächse im Dezember
Ein kürzlich veröffentlichter Zwischenstand zu den verwalteten Vermögen (AUM) zeigte für Ende Dezember 2025 einen leichten Anstieg auf 1,68 Billionen Dollar. Dieser wurde vor allem durch langfristige Nettozuflüsse in Höhe von 28 Milliarden Dollar getragen, wovon 26 Milliarden auf reinvestierte Ausschüttungen entfielen. Diese positiven Zuflüsse wurden teilweise durch eine Milliarde Dollar an Nettoabflüssen bei der Tochter Western Asset Management ausgeglichen.
Die anstehenden Quartalszahlen am 30. Januar werden zeigen, ob der Vermögensverwalter diesen positiven Trend bei den Zuflüssen fortsetzen und die Analystenerwartungen erfüllen kann. Die anschließende Telefonkonferenz des Managements wird weitere Einblicke in die aktuelle Strategie geben.
Stand heute, 22. Oktober: Franklin – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Franklin investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 22. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
