Ford zeigt dem Markt, wo der Hammer hängt! Mit überraschend starken Quartalszahlen und einer klaren Strategie-Ausrichtung auf profitable Verbrenner und Hybridfahrzeuge demonstriert der Autoriese unerwartete Stärke. Doch kann der Traditionskonzern den Schwung nutzen, um nach Jahren der Verunsicherung endgültig zu neuer Größe aufzusteigen?
Überraschend starke Quartalszahlen begeistern
Die dritte Quartalsbilanz 2025 entwickelte sich zum wahren Game-Changer für Ford. Der Konzern übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich und meldete einen Umsatz von 50,5 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 0,49 Dollar je Aktie. Die Märkte honorierten die überraschend positive Entwicklung umgehend – die Aktie schoss nach Bekanntgabe der Zahlen um mehr als 10 Prozent nach oben.
Besonders die Geschäftsbereiche Ford Blue und Ford Pro zeigten sich als wahre Geldmaschinen. Die Nutzfahrzeugsparte Ford Pro erwirtschaftete satte 17,4 Milliarden Dollar Umsatz und steuerte zwei Milliarden Dollar zum operativen Ergebnis bei. Selbst die Finanzierungstochter Ford Credit legte kräftig zu und verbuchte einen Gewinnanstieg von 16 Prozent.
Strategische Wende: Rückbesinnung auf das Kerngeschäft
Während die Konkurrenz weiter Milliarden in die Elektromobilität pumpt, vollzieht Ford eine bemerkenswerte Kehrtwende. Der Fokus liegt jetzt wieder klar auf den profitablen Verbrennern und Hybridmodellen. Die Produktion der F-Series Super Duty Trucks und F-150s soll 2026 um über 50.000 Einheiten erhöht werden – ein klares Bekenntnis zum traditionellen Kerngeschäft.
Gleichzeitig pausiert Ford vorübergehend die Montage des F-150 Lightning Elektro-Modells. Eine weise Entscheidung, wie die aktuellen Verkaufszahlen beweisen: Während die Elektroauto-Verkäufe im Oktober um 25 Prozent einbrachen, legten die klassischen Modelle kräftig zu. Der Bronco stieg um 14,4 Prozent, der Ranger sogar um 48 Prozent.
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Analysten korrigieren Kursziele nach oben
Die unerwartet starke Performance veranlasst die Finanzgemeinde zum Umdenken. Die Bank of America erhöhte ihr Kursziel auf 14,50 Dollar und belässt die Einstufung auf „Kaufen“. Auch Citi-Analyst Michael Ward zog nach und setzte das Ziel von 11,00 auf 13,50 Dollar an. Selbst skeptischere Häuser wie Piper Sandler und UBS passten ihre Erwartungen nach oben an.
Die Botschaft ist klar: Ford hat bewiesen, dass es auch in schwierigen Zeiten profitabel wirtschaften kann. Mit fast 33 Milliarden Dollar Cash und 54 Milliarden Dollar Gesamtliquidität verfügt der Konzern über ausreichend finanzielle Feuerkraft, um die strategische Neuausrichtung erfolgreich umzusetzen.
Kann der altehrwürdige Autoriese nun endgültig durchstarten? Die Weichen sind gestellt – jetzt muss Ford nur noch liefern.
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