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Ford Aktie: Trump-Besuch in Dearborn

US-Präsident Donald Trump besucht das Ford-Werk in Dearborn und unterstreicht damit die strategische Neuausrichtung des Autobauers. Ford fokussiert sich wieder stärker auf Verbrenner und Hybride, was der Aktie 2025 eine Rendite von 42% brachte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Trump besucht Produktion des F-150 in Dearborn
  • Strategische Neuausrichtung weg von reiner E-Mobilität
  • Aktie erzielte 2025 eine Rendite von 42 Prozent
  • Nächste wichtige Wegmarke sind Jahreszahlen am 4. Februar

Ein Besuch mit Symbolkraft: US-Präsident Donald Trump besucht heute das historische Ford-Werk in Dearborn. Die Tour durch die Produktion des F-150 fällt in eine Phase, in der der Autobauer seine Strategie neu justiert – weg von der reinen Elektromobilität und zurück zu Verbrennern und Hybriden. Der Markt belohnt diesen Kurs bisher.

Strategischer Fokus auf bewährte Stärken

Der Präsident lässt sich die Montagelinie für den F-150 – inklusive Hybrid-Varianten und des leistungsstarken Raptor-Modells – zeigen. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Die F-Serie ist das meistverkaufte Fahrzeug in den USA. Der Besuch unterstreicht die neue politische Ausrichtung, die Subventionen für E-Autos streicht und Emissionsvorgaben lockert. Ford hat darauf bereits reagiert und Pläne für eine nächste Generation des elektrischen F-150 verworfen.

Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun verstärkt auf sein „Ford Blue“-Segment mit Verbrennungs- und Hybridmotoren sowie die profitable „Ford Pro“-Sparte für Gewerbekunden. Diese strategische Wende scheint anzukommen. Trotz hoher Abschreibungen in der Elektroauto-Sparte von rund 19,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr hat die Aktie 2025 eine Rendite von 42% erzielt und den S&P 500 deutlich übertroffen. Der Markt honoriert die robusten Cashflows aus den traditionellen Geschäftsbereichen.

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Ausblick auf die Quartalszahlen

Die nächste wichtige Wegmarke für Investoren sind die Jahreszahlen 2025, die voraussichtlich am 4. Februar veröffentlicht werden. Die Analystenerwartungen sind gemischt: Der Konsens prognostiziert einen Gewinnrückgang auf 0,06 US-Dollar je Aktie, was vor allem auf die Restrukturierungskosten im E-Auto-Geschäft zurückzuführen ist. Einige Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass die Erwartungen übertroffen werden könnten, sollte der starke Absatz im Gewerbekundengeschäft anhalten.

Die aktuelle Handels- und Regierungspolitik bleibt ein zentraler Faktor. Die Verlängerung von Importzöllen auf Autoteile bis 2030 soll heimische Lieferketten stärken, birgt aber auch Risiken für Fords globale Logistik. Wie sich dies auf die bereits schmale Bruttomarge von rund 7,6% auswirkt, wird genau beobachtet werden.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.