Ein Besuch mit Symbolkraft: US-Präsident Donald Trump besucht heute das historische Ford-Werk in Dearborn. Die Tour durch die Produktion des F-150 fällt in eine Phase, in der der Autobauer seine Strategie neu justiert – weg von der reinen Elektromobilität und zurück zu Verbrennern und Hybriden. Der Markt belohnt diesen Kurs bisher.
Strategischer Fokus auf bewährte Stärken
Der Präsident lässt sich die Montagelinie für den F-150 – inklusive Hybrid-Varianten und des leistungsstarken Raptor-Modells – zeigen. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Die F-Serie ist das meistverkaufte Fahrzeug in den USA. Der Besuch unterstreicht die neue politische Ausrichtung, die Subventionen für E-Autos streicht und Emissionsvorgaben lockert. Ford hat darauf bereits reagiert und Pläne für eine nächste Generation des elektrischen F-150 verworfen.
Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun verstärkt auf sein „Ford Blue“-Segment mit Verbrennungs- und Hybridmotoren sowie die profitable „Ford Pro“-Sparte für Gewerbekunden. Diese strategische Wende scheint anzukommen. Trotz hoher Abschreibungen in der Elektroauto-Sparte von rund 19,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr hat die Aktie 2025 eine Rendite von 42% erzielt und den S&P 500 deutlich übertroffen. Der Markt honoriert die robusten Cashflows aus den traditionellen Geschäftsbereichen.
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Ausblick auf die Quartalszahlen
Die nächste wichtige Wegmarke für Investoren sind die Jahreszahlen 2025, die voraussichtlich am 4. Februar veröffentlicht werden. Die Analystenerwartungen sind gemischt: Der Konsens prognostiziert einen Gewinnrückgang auf 0,06 US-Dollar je Aktie, was vor allem auf die Restrukturierungskosten im E-Auto-Geschäft zurückzuführen ist. Einige Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass die Erwartungen übertroffen werden könnten, sollte der starke Absatz im Gewerbekundengeschäft anhalten.
Die aktuelle Handels- und Regierungspolitik bleibt ein zentraler Faktor. Die Verlängerung von Importzöllen auf Autoteile bis 2030 soll heimische Lieferketten stärken, birgt aber auch Risiken für Fords globale Logistik. Wie sich dies auf die bereits schmale Bruttomarge von rund 7,6% auswirkt, wird genau beobachtet werden.
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