Ford-CEO Jim Farley hatte am Mittwoch gute Nachrichten für seine Belegschaft: Die unternehmensweiten Bonuszahlungen werden auf 130 Prozent festgelegt. Grund für die deutlich über dem Normalwert liegenden Auszahlungen ist die stark verbesserte Fahrzeugqualität des Autobauers. Die Kennzahl zur Erstqualität – gemessen an Reparaturen in den ersten 90 Tagen nach Kauf – erreichte den besten Wert seit einem Jahrzehnt.
Die Bonusregelung betrifft rund 75.000 Angestellte weltweit. Ein Wert über 100 Prozent signalisiert, dass Ford seine selbst gesteckten Jahresziele übertroffen hat. Zum Vergleich: 2023 lag der Wert bei 84 Prozent, 2024 sogar nur bei 69 Prozent. Die individuelle Leistung jedes Mitarbeiters kann die Auszahlung zusätzlich beeinflussen.
Quartalszahlen enttäuschen, Ausblick überzeugt
Parallel veröffentlichte Ford Quartalsergebnisse, die hinter den Erwartungen der Wall Street zurückblieben. Belastend wirkten sich Abschreibungen im E-Auto-Geschäft sowie Lieferkettenprobleme aus. Hinzu kam eine Sonderbelastung von 900 Millionen Dollar durch die verzögerte Inkraftsetzung von Zollentlastungen der Trump-Regierung.
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Trotz der schwachen Zahlen für das abgelaufene Quartal reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel leicht positiv. Der Grund: Farleys Management präsentierte für 2026 eine Gewinn- und Cashflow-Prognose, die über den Analystenerwartungen liegt. Die Kombination aus verbesserter Qualität und optimistischem Ausblick scheint die kurzfristigen Belastungen zu kompensieren.
Qualität als Priorität
Die Fokussierung auf Qualität zahlt sich messbar aus. Ford hatte in den Vorjahren mit Qualitätsproblemen zu kämpfen, die das Vertrauen der Kunden beeinträchtigten. Die nun erreichte Verbesserung dürfte nicht nur die Mitarbeitermotivation stärken, sondern auch mittelfristig die Marktposition festigen. Ob sich dies nachhaltig im Aktienkurs niederschlägt, hängt auch von der weiteren Entwicklung im herausfordernden E-Auto-Segment ab.
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