Die Fluor-Aktie befindet sich in einer technischen Konsolidierungsphase. Derzeit notiert die Aktie des Ingenieur- und Baukonzerns um die 44,40 US-Dollar, nachdem sie in einer volatilen Sitzung zwischen kurzfristiger Erholung und deutlichem Widerstand gefangen war.
Technische Hürden bleiben bestehen
Die technische Lage bleibt angespannt. Während der 50-Tage-Durchschnitt bei 43,32 Dollar eine gewisse Stütze bietet, stellt der 200-Tage-Durchschnitt bei 45,34 Dollar eine erhebliche Barriere dar. Diese Marke konnte bisher nicht nachhaltig überwunden werden.
Die unmittelbaren Widerstände liegen bei 45,34 und 47,61 Dollar. Unterstützung findet sich dagegen bei 41,65 Dollar, mit einer stärkeren Zone bei 38,58 Dollar. Die Aktie zeigte in den letzten zehn Handelstagen eine Schwankungsbreite von etwa 8,85 Prozent, was ihre Sensibilität für Branchennachrichten unterstreicht.
Institutionelles Interesse und Finanzdaten
Das professionelle Marktinteresse zeigt sich auch in komplexen Derivatstrukturen. Die UBS AG platzierte am 7. Januar 2026 autocallable Notes, die an die Fluor-Aktie gekoppelt sind. Diese bis Januar 2028 laufenden Produkte zahlen Kontingentcoupons, solange der Kurs über einem bestimmten Niveau bleibt. Diese Emission deutet auf eine Erwartung hin, dass sich die Aktie in einem bestimmten Bereich bewegen wird, anstatt einzubrechen.
Die jüngsten Quartalszahlen lieferten ein gemischtes Bild. Zwar übertraf Fluor mit einem Gewinn je Aktie von 0,68 Dollar die Erwartungen von 0,44 Dollar deutlich. Der Umsatz von 3,37 Milliarden Dollar verfehlte die Schätzung von 4,20 Milliarden Dollar jedoch erheblich und markierte einen Rückgang von 17,7 Prozent im Jahresvergleich.
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Strategische Neuausrichtung im Fokus
Positiv wird die Transformation des Auftragsbestands gewertet. Das Gesamtvolumen liegt bei 28,2 Milliarden Dollar, wovon 82 Prozent auf kostenerstattungsfähige Verträge entfallen. Dies reduziert das finanzielle Risiko im Vergleich zu Festpreisprojekten. Zudem schloss das Unternehmen den Verkauf seiner Fabrik in Zhuhai, China, für 122 Millionen Dollar ab, um sein Portfolio weiter zu straffen.
Ein weiterer strategischer Schritt ist der geplante vollständige Ausstieg aus der Beteiligung am Kernkraft-Startup NuScale Power bis Mitte 2026. Durch den bereits erfolgten Teilverkauf für 605 Millionen Dollar will Fluor seine Bilanz stärken und sich auf hochmarginige Infrastruktur- und Regierungsaufträge konzentrieren.
Die Analystenmeinung bleibt verhalten. Neun Forschungsinstitute sehen die Aktie im Schnitt bei „Hold“ und haben ein durchschnittliches Kursziel von 49,57 Dollar. Der nächste konkrete Anlass für eine Neubewertung sind die Quartalszahlen, die für den 16. Februar 2026 angekündigt sind.
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