Fluence Energy setzt konsequent auf heimische Produktion. Der Spezialist für Energiespeicher hat einen langfristigen Liefervertrag für Batterien aus US-Fertigung unterzeichnet. Das Ziel: Unabhängigkeit von internationalen Handelsrisiken.
Hintergrund ist ein Besitzerwechsel bei einem wichtigen US-Batteriewerk. Fixx Energy übernahm die Mehrheit an einer Fabrik des chinesischen Herstellers AESC. Fluence nutzte diesen Wechsel für eine strategische Partnerschaft. Das sichert den Zugriff auf kritische Komponenten für große Speichersysteme.
Die heimische Fertigung bringt handfeste finanzielle Vorteile. Projekte mit US-Komponenten erhalten in den Vereinigten Staaten hohe Steuergutschriften. Diese Anreize machen die Systeme von Fluence für Projektentwickler deutlich attraktiver. Das Unternehmen will so seine Position im Wettbewerb um große Erneuerbare-Energien-Anlagen stärken.
Analyst Ameet Thakkar von BMO Capital sieht die Entwicklung nüchtern. Er stuft die Aktie weiterhin mit „Market Perform“ ein. Sein Kursziel liegt bei 15 Dollar. Laut Thakkar verbessert der Deal die Vorhersehbarkeit der Lieferkette erheblich.
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Der Sektor steht unter Druck. Ein drohendes Überangebot an Batterien und sinkende Preise belasten die Stimmung. Fluence versucht, diesen Marktkräften durch regionale Resilienz zu begegnen. Die Strategie zielt darauf ab, die Volatilität des Welthandels abzufedern.
Finanziell bleibt die Lage zweigeteilt. Das Unternehmen erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 2,55 Milliarden Dollar. Der Börsenwert liegt bei 1,52 Milliarden Dollar. Dennoch verbucht der Konzern beim Ausbau seines Geschäfts weiterhin Verluste.
Im Mai stehen die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal an. Marktbeobachter achten dann besonders auf die Entwicklung der Bruttomargen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau der KI-gesteuerten Optimierungssoftware. Diese soll neben der Hardware künftig eine größere Rolle für die Profitabilität spielen.
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