Die FLEX LNG Aktie beendet die Woche mit einem deutlichen Minus von 3,5 Prozent bei 25,37 US-Dollar. Der Ex-Dividenden-Tag erklärt nur einen Teil des Kursrutsches – die eigentliche Gefahr lauert in der fundamentalen Bewertung des Unternehmens.
Alarmierende Fundamentaldaten
Die zweistellige Dividendenrendite von 11,8 Prozent entpuppt sich bei näherer Betrachtung als potenzielle Falle. Mit einer Ausschüttungsquote von 165 Prozent zahlt FLEX LNG deutlich mehr aus als das Unternehmen tatsächlich verdient. Diese Praxis gilt als langfristig nicht nachhaltig und stellt die hohe Dividende massiv in Frage.
Die wichtigsten Kennzahlen sprechen eine klare Sprache:
- Aktueller Kurs: 25,37 USD
- Dividendenrendite: 11,83 %
- Ausschüttungsquote: 165 % (Warnsignal)
- Q3 Gewinn je Aktie: 0,43 USD (unter Erwartungen)
- Analysten-Kursziel: 23,00 USD
Analysten schlagen Alarm
Während der Titel aktuell über 25 Dollar notiert, sehen die Experten nur noch 23 Dollar als fairen Wert – ein Abwärtsrisiko von über 10 Prozent. Die Mehrheit der Analysten stuft die Aktie lediglich als „Hold“ ein. Doch ist das nicht bereits zu optimistisch?
Die jüngsten Quartalszahlen untermauern die Skepsis: Zwar übertraf FLEX LNG die Umsatzerwartungen mit 85,7 Millionen Dollar, doch beim Gewinn je Aktie blieb das Unternehmen mit 0,43 Dollar hinter den Prognosen von 0,46 Dollar zurück.
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Stürmische Gewässer für LNG-Märkte
Das makroökonomische Umfeld bietet nur begrenzte Unterstützung. Zwar erreichten die US-LNG-Exporte im November mit 10,7 Millionen Tonnen ein Rekordniveau, doch verschärfte Sanktionen gegen russische und iranische Energieexporte sorgen für geopolitische Turbulenzen.
Selbst institutionelle Anleger können sich nicht einigen: Während DNB Asset Management seine Position ausbaute, reduzierte Crossingbridge Advisors seinen Bestand um 14,3 Prozent. Diese gegensätzlichen Strategien spiegeln die fundamentale Unsicherheit wider, die den Titel umgibt.
Die hohe Dividende wirkt wie ein Lockvogel – doch der Preis könnte für Anleger schmerzhaft werden, wenn die Fundamentaldaten nicht bald eine Kehrtwende vollziehen.
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