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Symbolbild, KI-generiert

First Phosphate Aktie: Metallurgie-Tests bestätigen Machbarkeitsstudie

First Phosphate bestätigt hohe Ausbeute und geeignete Phosphatqualität. Die Machbarkeitsstudie für Bégin-Lamarche ist Anfang 2027 vorgesehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 40,4 Prozent P2O5 im Apatit-Konzentrat
  • Prozessausbeute erreicht 88 Prozent
  • Machbarkeitsstudie für 2027 vorgesehen
  • Aktie bleibt hochvolatil trotz Monatsplus

First Phosphate hat metallurgische Testergebnisse für die Lagerstätte Bégin-Lamarche vorgelegt, die aufhorchen lassen. Das Unternehmen erreichte eine Apatit-Konzentratqualität von 40,4% P2O5 bei einer Prozessausbeute von 88%. Das Material qualifiziert sich damit für die Produktion batteriefähiger Phosphorsäure, mit einer Konversionsrate von 91,1%.

Die Zahlen sind mehr als eine technische Fußnote. Sie belegen, dass das Gestein aus dem Quebecer Projekt nicht nur in ausreichender Menge, sondern auch in der geforderten Qualität für die Batteriezellindustrie vorliegt.

Für ein Unternehmen, das sich als nordamerikanischer Lieferant von Ausgangsstoffen für Lithium-Eisenphosphat-Batterien positionieren will, ist das ein zentraler Meilenstein auf dem Weg von der Ressource zur tatsächlichen Verwertung.

Analystenhaus sieht Weg zur Machbarkeitsstudie

Der Analyst Mark Reichman von Noble Capital Markets kommentierte am 25. August, die bestätigte Mineralressource unterstütze den Übergang in die Machbarkeitsstudie. Diese Phase peilt First Phosphate für Januar oder Februar 2027 an.

Der Zeitplan folgt auf die Einreichung des NI 43-101-Berichts am vergangenen Montag, der die Indicated Mineral Resources um 378% auf 198,5 Millionen Tonnen bei 6,00% P2O5 anhob – seither legte die Aktie um 6,0% zu.

Die metallurgischen Daten fügen sich in dieses Bild: Sie liefern die technische Grundlage, auf der eine Machbarkeitsstudie überhaupt aufbauen kann. Ohne belastbare Konzentrat- und Recovery-Werte bleibt jede Ressourcenschätzung graue Theorie für potenzielle Abnehmer und Finanzierer.

Branchenumfeld stützt die Nachfrageseite

Der Rückenwind kommt nicht nur aus dem eigenen Projekt. OCP North America und CHS Inc. kündigten am 28. August den Bau einer Phosphat-Düngeranlage im Wert von 450 Millionen US-Dollar in Waggaman, Louisiana an – die erste derartige US-Anlage seit über 40 Jahren, ausgelegt auf 1,3 Millionen Tonnen Jahresproduktion.

Die Ankündigung sorgte laut Marktbeobachtern für zusätzliche Volatilität im Sektor und fiel zeitlich mit der Formalisierung der Bégin-Lamarche-Ressource zusammen, was der First-Phosphate-Aktie an einem Handelstag einen Sprung von 7,44% einbrachte.

Auch regulatorisch hat sich das Umfeld für das Unternehmen zuletzt verbessert: Die Provinz Quebec hatte das Projekt Ende Juli unter ihre „Filon“-Fast-Track-Förderung für kritische und strategische Mineralien gestellt, und Ottawa steuerte Anfang August weitere nicht rückzahlbare Bundesmittel für Infrastruktur bei.

Kursreaktion bleibt verhalten

Trotz der Nachrichtenfülle gab die Aktie am Freitag um 3,1% nach und schloss bei 1,57 Euro. Auf Wochensicht steht damit ein Minus von 1,1%, während der Titel auf Monatssicht um 79% zugelegt hat. Der Wert notiert damit knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 1,73 Euro, das er erst am Montag markiert hatte – ein Abstand von 9,4%.

Die jüngste Nasdaq-Notierung der Level-2-ADRs unter dem Kürzel „PHOS“, die vor rund zwei Wochen startete, hat der Aktie seither ein Plus von 27,1% eingebracht und dürfte die Sichtbarkeit bei US-Investoren erhöht haben. Angesichts einer 30-Tage-Volatilität von 89% bleibt der Titel jedoch ein Papier für risikobereite Anleger, auch wenn die operative Substanz mit jeder neuen Meldung greifbarer wird.

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Diskussion zu First Phosphate

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