First Majestic Silver hat die jährliche Produktions- und Kostenprognose für San Dimas zurückgezogen. Medienberichten zufolge belasteten der Ausblick und die Quartalszahlen die Aktie; gestern verlor sie 3,2%. Das Unternehmen führt die Einschränkungen der Förderung und höhere Kosten auf den Arbeitskonflikt an der Mine zurück.
Höherer Umsatz, geringere Förderung
Die Quartalszahlen zeigen gegenläufige Entwicklungen bei Erlösen und Produktion. Im dritten Quartal 2026 erzielte First Majestic einen Umsatz von US$394,1 Millionen, ein Plus von 38% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Medienberichten zufolge blieb der Umsatz allerdings hinter der Konsensschätzung von $423 Millionen zurück. Trotz des Wachstums erfüllte das Unternehmen damit die Umsatzerwartungen nicht.
Nach Unternehmensangaben sank die Silberproduktion gegenüber dem Vorjahresquartal um 11% auf 3.440.447 Unzen. Die Goldförderung ging um 17% zurück. Der Arbeitskonflikt in San Dimas beeinträchtigte laut First Majestic die Silberproduktion und erhöhte die Kosten.
Die zahlungswirksamen Kosten lagen bei US$21,75 je Silberäquivalentunze. Für die umfassenderen Gesamtkosten, die sogenannten AISC, meldete das Unternehmen US$30,45 je Silberäquivalentunze.
Gewinn und Dividende bleiben bestehen
Ungeachtet der Produktionsrückgänge erwirtschaftete First Majestic im dritten Quartal 2026 einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von US$74,5 Millionen. Das entsprach US$0,15 je Aktie.
Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug US$0,19. Zudem meldete das Unternehmen einen freien Cashflow von US$85,5 Millionen. In seiner Unternehmensmitteilung bezifferte First Majestic den Finanzmittelbestand zum Quartalsende auf US$1,23 Milliarden.
Für das dritte Quartal erklärte First Majestic eine Dividende von $0,0142 je Aktie. Die Zahlung ist für etwa den 30. November vorgesehen. Anspruchsberechtigt sind die am Stichtag 16. November eingetragenen Aktionäre.
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