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First Majestic Silver Aktie: Cashflow springt 182 Prozent

First Majestic Silver verzeichnet Rekordumsatz und -cashflow dank hoher Edelmetallpreise. Die Dividende wird deutlich angehoben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz verdoppelt auf 476,7 Millionen Dollar
  • Operativer Cashflow steigt um 182 Prozent
  • Dividende um 280 Prozent erhöht
  • Kursziel von Analysten angehoben

First Majestic Silver hat im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Sprung hingelegt. Der Silberproduzent meldet Rekordumsatz, kräftig steigende Cashflows und eine prall gefüllte Kasse. Der Rückenwind kam vor allem von hohen Edelmetallpreisen.

Umsatz, Cashflow, Marge

Der Umsatz kletterte auf 476,7 Millionen Dollar und lag damit 95 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim operativen Cashflow kam das Unternehmen auf 310,6 Millionen Dollar, ein Plus von 182 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 128,1 Millionen Dollar beziehungsweise 0,26 Dollar je Aktie.

Besonders auffällig ist die Margenentwicklung. Die All-in-Sustaining-Cost-Marge lag bei 52,24 Dollar je Unze Silberäquivalent, nach 13,26 Dollar im Vorjahresquartal. Möglich wurde das vor allem durch einen realisierten Silberpreis von durchschnittlich 86,35 Dollar je Unze.

Auch die Liquidität hat sich spürbar verbessert. Die Kassenposition erreichte mit 1,1286 Milliarden Dollar einen neuen Höchststand. Dazu kommt ein bereinigter Nettogewinn von 151,7 Millionen Dollar beziehungsweise 0,31 Dollar je Aktie.

Höhere Dividende, neuer Führungskreis

Die starke Entwicklung schlägt sich auch an die Aktionäre durch. First Majestic will die Quartalsdividende um 280 Prozent auf 0,0171 Dollar je Aktie anheben. Das ist bei der aktuellen Ergebniskraft nachvollziehbar.

Parallel dazu ordnet der Konzern die Führung neu. David Howe ist seit Mai neuer Chief Operating Officer, Alex Thompson übernimmt die Restart-Initiativen bei Jerritt Canyon. Der Standort soll in der zweiten Hälfte 2027 wieder produzieren.

Produktion läuft nach Plan

Operativ hält das Unternehmen an seiner Jahresprognose fest. Nach dem ersten Quartal hatte First Majestic 26 Prozent des geplanten Silberausstoßes und 28 Prozent des Goldziels erreicht. Bei Los Gatos peilt der Konzern eine Produktionsrate von 4.000 Tonnen pro Tag in der zweiten Jahreshälfte 2026 an.

An der Börse kommt das gut an. Die Aktie notiert bei 20,80 Euro und hat in den vergangenen sieben Tagen 15,33 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 51,71 Prozent, über zwölf Monate sogar von 301,54 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch liegt trotzdem noch bei gut 23 Prozent.

Auch Analysten ziehen mit. H.C. Wainwright hob das Kursziel von 30,00 auf 30,75 Dollar an und bleibt bei „Buy“. Begründet wird das mit der Margenausweitung und den hohen Barreserven.

Das nächste Signal dürfte aus der Produktion kommen. First Majestic muss nun zeigen, ob die starke Preisphase und die laufenden Projekte die hohen Erwartungen auch in den kommenden Quartalen tragen.

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