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First Majestic Silver Aktie: Aufstrebende Kraft!

First Majestic Silver meldet Rekordumsatz durch die Cerro Los Gatos-Mine, kündigt jedoch für 2026 eine konservativere Produktionsprognose und eine Verdoppelung der Dividende an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordproduktion nach Übernahme von Cerro Los Gatos
  • Strategiewechsel zu Kostendisziplin und Stabilität
  • Dividende wird auf 2 Prozent des Umsatzes verdoppelt
  • Aktienkurs deutlich unter 52-Wochen-Hoch

First Majestic Silver hat das Geschäftsjahr 2025 mit Rekordwerten abgeschlossen – und steuert nun bewusst in eine andere Richtung. Nach einem Jahr rasanten Wachstums setzt das Unternehmen für 2026 auf Stabilität statt weiterer Expansion.

Rekordproduktion durch Cerro Los Gatos

Der entscheidende Wachstumstreiber war die Übernahme einer 70-prozentigen Beteiligung an der Untertagmine Cerro Los Gatos im Januar 2025. Die vollständige Integration dieser Mine katapultierte die Silberproduktion auf 15,4 Millionen Unzen – ein Plus von 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesamte Silberäquivalent-Produktion (AgEq) erreichte 31,1 Millionen Unzen, allein im vierten Quartal steuerte Cerro Los Gatos rund 2,09 Millionen AgEq-Unzen bei.

Begünstigt durch historisch hohe Silberpreise stiegen die Jahreserlöse auf rund 1,26 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 124 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Strategischer Kurswechsel für 2026

Für das laufende Geschäftsjahr gibt das Management eine deutlich konservativere Produktionsguidance aus: 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen attributierbares Silber sowie 116.000 bis 129.000 Unzen Gold. Das ist ein spürbarer Rückgang gegenüber 2025 – und Absicht. Nach der massiven Expansionsphase rücken nun Kostendisziplin und operative Stabilität in den Vordergrund.

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Die Minen San Dimas und Santa Elena bleiben die tragenden Säulen des Portfolios. Allerdings wird die Ermitaño-Mine an der Santa Elena-Anlage planmäßig in ertragsärmere Erzonen übergehen, was die Gesamtproduktion entsprechend dämpft.

Dividende verdoppelt

Parallel zur strategischen Neuausrichtung hat First Majestic Silver seine Ausschüttungspolitik angepasst: Die Dividende steigt von 1 auf 2 Prozent des vierteljährlichen Umsatzes. Das Unternehmen signalisiert damit, dass die gestärkten Cashflows auch direkt bei den Aktionären ankommen sollen.

Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch Ende Februar rund 39 Prozent verloren und notiert aktuell deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Ob die solide operative Basis und die Dividendenerhöhung ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, wird sich zeigen, sobald die vollständigen Jahreszahlen inklusive Kostendetails für 2025 vorliegen.

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