Der kanadische Silberproduzent First Majestic vollzieht eine bemerkenswerte Kehrtwende. Statt weiter auf maximales Produktionswachstum zu setzen, rückt das Unternehmen nun Profitabilität und Dividenden in den Mittelpunkt. Die Neuausrichtung erfolgt in einer Phase, in der Silber von strukturellen Angebotsdefiziten profitiert.
Dividende an Umsatz gekoppelt
Herzstück der neuen Strategie ist eine variable Dividendenpolitik: First Majestic will künftig zwei Prozent des Nettoquartalsumsatzes als Dividende ausschütten. Für das abgelaufene Quartal wurden 0,0083 US-Dollar je Aktie angekündigt, zahlbar am 16. März. Die Aktie wird am 27. Februar ex Dividende gehandelt.
Die Botschaft ist klar: Aktionäre sollen direkt an steigenden Silberpreisen partizipieren. Bei aktuellen Marktpreisen könnte diese Formel zu attraktiven Ausschüttungen führen – vorausgesetzt, der Silberpreis bleibt auf erhöhtem Niveau.
Fokus auf Marge statt Volumen
Operativ dreht First Majestic an mehreren Stellschrauben. Die ehemalige Mine Del Toro wird verkauft – ein Signal, dass sich das Unternehmen von weniger profitablen Assets trennt. Parallel dazu soll das eigene Münzgeschäft „First Mint“ ausgebaut werden, um die Wertschöpfungskette vertikal zu erweitern.
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Nach Rekordproduktion im Jahr 2025 verarbeitet das Unternehmen nun auch Erz mit niedrigeren Gehalten. Was früher unwirtschaftlich gewesen wäre, rechnet sich bei den aktuellen Metallpreisen. Für 2026 peilt First Majestic eine Produktion von 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen Silber an – deutlich unter dem Vorjahresniveau, aber offenbar mit besseren Margen.
Timing trifft auf Marktlage
Der Strategieschwenk erfolgt zu einem günstigen Zeitpunkt. Die Silbermärkte zeigen strukturelle Angebotsdefizite, während die Nachfrage aus Industrie und Investment robust bleibt. Die erfolgreiche Integration der 2025 erworbenen Mine Cerro Los Gatos verschafft First Majestic zudem operativen Spielraum für die neue Ausrichtung.
Für Anleger bedeutet die Neuausrichtung einen Paradigmenwechsel: Statt auf Wachstum setzt First Majestic auf Cashflow-Generierung bei hohen Silberpreisen. Ob diese Rechnung aufgeht, hängt maßgeblich von der weiteren Preisentwicklung des weißen Metalls ab.
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