Fintechwerx International drängt in neue Geschäftsfelder, während die eigene Kasse fast leer ist. Der Micro-Cap-Zahlungsabwickler plant die Übernahme einer Kreditplattform für den Mittelstand. Die Expansion offenbart eine aggressive Wachstumsstrategie, die in scharfem Kontrast zur angespannten Bilanz steht.
Ausbau der digitalen Infrastruktur
Eine unverbindliche Absichtserklärung markiert den geplanten Einstieg in die digitale Kreditvergabe. Fintechwerx beabsichtigt, die Technologie und die geistigen Eigentumsrechte der Plattform Ruby Loans von einem Drittanbieter zu erwerben. Die Software richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und befindet sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Sie automatisiert den Prozess von der Kreditanfrage über die Dokumentenprüfung bis zur ersten Risikobewertung, bevor menschliche Prüfer eingreifen.
Für die Technologie-Assets ruft der Verkäufer einen Preis von maximal 550.000 Kanadischen Dollar auf. Die Summe soll in einer Mischung aus Bargeld und Fintechwerx-Aktien fließen. Endgültige Details und die finale Struktur der Transaktion hängen von der anstehenden Due-Diligence-Prüfung ab.
Expansion trifft auf leere Kassen
Die Deal-Aktivität kaschiert kaum die finanzielle Realität des Unternehmens. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Fintechwerx lediglich rund 20.000 Kanadische Dollar Umsatz. Dem stand ein massiver Nettoverlust von fast einer Million Dollar gegenüber.
Auf der Bilanz finden sich aktuell liquide Mittel von gut 84.000 Dollar. Parallel dazu treibt das Management weitere kostenintensive Projekte voran. Im Februar unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung für den Aufbau eines Zahlungsinstituts in Gibraltar. Für einen Anteil von 20 Prozent an dem Joint Venture sind Investitionen von 250.000 Britischen Pfund vorgesehen. Die behördliche Genehmigung für dieses Vorhaben steht noch aus.
Kurzfristig sucht das Management nach mehr Sichtbarkeit am Markt. Ab dem 11. Mai präsentiert sich Fintechwerx auf dem Web Summit in Vancouver vor potenziellen Investoren. Wenige Tage später stellen externe Entwicklerteams neue Automatisierungskonzepte für die firmeneigene KI-Plattform vor. Fundamentale Klarheit bringt der 31. August. An diesem Termin legt das Unternehmen seinen nächsten Quartalsbericht vor, der die finanzielle Machbarkeit der aktuellen Expansionsschritte beziffern muss.
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