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Fintechwerx: 123 Prozent Wochengewinn nach HRS-Deal

Die Aktie von Fintechwerx verzeichnet einen Wochengewinn von über 120 Prozent, ausgelöst durch den Abschluss einer ersten Technologie-Übernahmetranche.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wochenplus von rund 123 Prozent
  • Übernahme von High Risk Shield abgeschlossen
  • Aktie nähert sich der 1,00 CAD-Marke
  • Langfristig noch 84 Prozent unter Hoch

Ein Kurssprung von 45,5 Prozent an einem einzigen Handelstag — das ist keine Routine. Die Aktie von Fintechwerx International schloss am Freitag bei C$0,96 und rückte damit die psychologisch wichtige Marke von C$1,00 wieder in greifbare Nähe.

Wochenbilanz: Mehr als eine Verdopplung

Der Freitagsanstieg war der Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Woche. Noch am 22. Mai hatte die Aktie bei C$0,43 geschlossen. Vom Wochentief bis zum Freitagsschluss ergibt sich ein Wochengewinn von rund 123 Prozent. Das Handelsvolumen an der CSE lag allein am Freitag bei etwa 1,35 Millionen Aktien, über alle Handelsplätze hinweg bei rund 2,39 Millionen Stück. Die Intraday-Spanne reichte von C$0,75 bis C$1,01 — das markiert die unmittelbaren technischen Marken: C$1,01 als Widerstand, C$0,75 als erste Unterstützung.

Auch an deutschen Börsen schlug die Bewegung durch. An der L&S Exchange notierte die Aktie zuletzt bei €0,588, ein Tagesplus von knapp 39 Prozent. Das Tageshoch lag bei €0,624.

Übernahme als Kurstreiber

Den konkreten Unternehmensanlass lieferte eine Meldung vom 26. Mai. Fintechwerx gab bekannt, die erste Tranche einer Technologieübernahme abgeschlossen zu haben. Gegenstand ist ein Vertrag über den Kauf von Geistigem Eigentum und Technologie-Assets von High Risk Shield sowie 1470500 BC Ltd., abgewickelt über die hundertprozentige Tochtergesellschaft TrustWerx Solutions Inc.

Die Gegenleistung für diese erste Tranche: C$25.000 in bar sowie 650.000 neue Aktien zu einem angesetzten Preis von C$0,72 je Aktie. Zwei weitere Meilensteinzahlungen sind vereinbart — jeweils 325.000 Aktien, fällig bei erfolgreicher Integration der Technologie in die Plattform sowie nach den ersten 5.000 abgeschlossenen Zahlungsvorgängen über mobile oder PC-Geräte. Für Investoren ist das eine doppelte Abwägung: Verwässerungsrisiko auf der einen, kommerzieller Adoptionsnachweis auf der anderen Seite.

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Was High Risk Shield leistet

Die übernommene Technologie analysiert Gerätesignale, um Hochrisiko-Nutzer, automatisierten Traffic und bekannte Betrüger in digitalen Handelsumgebungen zu identifizieren. Anders als klassische Verfahren, die auf IP-Adressen oder Dokumentenprüfung setzen, arbeitet das System auf Geräteebene. Laut Unternehmensangaben soll es sich ohne aufwendige Enterprise-Integrationen in bestehende Sicherheitsarchitekturen einfügen — ein Argument, das Händler, Zahlungsdienstleister und Finanzinstitute ansprechen dürfte.

Langfristbild bleibt belastet

Trotz der starken Wochenbewegung bleibt das Gesamtbild nüchtern. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei C$5,95 — gemessen daran notiert die Aktie noch immer rund 84 Prozent darunter. Die Einjahresperformance beträgt minus 83 Prozent. Ältere gleitende Durchschnitte (Stand Mitte Mai) lagen bei C$0,98 für den 20-Tage-EMA, C$1,30 für den 50-Tage-EMA und C$2,46 für den 200-Tage-Durchschnitt — die Aktie notiert damit weiterhin unterhalb der mittelfristigen und langfristigen Trendlinien.

Ob die Rally trägt, entscheidet sich in den kommenden Handelstagen: Hält der Kurs nachhaltig über C$1,00 und bleibt das Volumen erhöht, wäre das ein erstes Zeichen, dass mehr als eine kurzfristige Gegenbewegung vorliegt. Der nächste messbare Unternehmens-Meilenstein — die Integration der High-Risk-Shield-Technologie — liefert dann den fundamentalen Prüfstein.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.