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Figma Aktie: Insider ziehen ab!

Trotz starkem Nutzerwachstum und überraschendem Quartalsgewinn kämpft die Figma-Aktie mit massiven Kursverlusten. Analysten sehen Probleme bei der Monetarisierung der KI-Funktionen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Umsatzanstieg und überraschender Quartalsgewinn
  • Analysten zweifeln an Profitabilität der KI-Features
  • Signifikante Aktienverkäufe durch Führungskräfte
  • Aktienkurs verliert rund die Hälfte seit Jahresbeginn

Figma wächst bei den Nutzern, aber an der Börse herrscht Katerstimmung. Während das Design-Tool „Make“ neue Anwender anlockt, zweifeln Analysten an der langfristigen Profitabilität der KI-Funktionen. Das Papier kämpft derzeit darum, überhaupt einen Boden zu finden.

Monetarisierung als Knackpunkt

BTIG Research hat die Beobachtung der Software-Schmiede mit einer „Neutral“-Bewertung gestartet. Die Analysten verweisen auf ein zentrales Problem: Die Begeisterung für neue KI-Features übersetzt sich noch nicht verlässlich in nachhaltige Einnahmen. Das Tool „Make“ verzeichnet zwar ein starkes Plus bei den wöchentlich aktiven Nutzern. Unklar bleibt jedoch, wie Figma diese Aktivität dauerhaft zu Geld machen will.

Die jüngsten Zahlen lesen sich eigentlich solide. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 40,1 Prozent. Mit einem Gewinn von 0,08 US-Dollar pro Aktie übertraf das Unternehmen zudem die Erwartungen des Marktes, der mit einem Verlust gerechnet hatte. Dennoch verharrt der Aktienkurs im Keller. Bei aktuell 15,92 Euro hat das Papier seit Jahresbeginn rund die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 105 Euro verdeutlicht das Ausmaß des Vertrauensverlusts.

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Skepsis in der Chefetage

Parallel zur verhaltenen Analysten-Einschätzung werfen Insider-Verkäufe Fragen auf. In den vergangenen drei Monaten haben Führungskräfte in signifikantem Umfang Aktien abgestoßen. Solche Signale wiegen schwer, wenn der Markt ohnehin nach Orientierung sucht. Indes zeigen sich institutionelle Anleger uneinig: Während Freestone Capital Holdings Ende 2025 über 275.000 Anteile erwarb, bleibt die breite Masse der Investoren vorsichtig.

Der RSI-Wert von 26,2 deutet technisch zwar auf einen überverkauften Zustand hin. Eine fundamentale Wende ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Marktbeobachter warten nun auf den Mai 2026. Dann wird Figma das nächste Quartals-Update vorlegen und muss beweisen, dass der Wachstumstrend bei den Nutzerzahlen auch die Gewinnmarge stützt. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt derzeit bei 43,25 US-Dollar – eine Marke, die angesichts des aktuellen Niveaus weit entfernt scheint.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.

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