Die Bank of America bleibt optimistisch für Figma. Die Analysten bestätigen ihr „Buy“-Rating und setzen ein Kursziel von 30 US-Dollar. Vom aktuellen Niveau aus wäre das ein Plus von etwa 42 Prozent.
Starke Zahlen, ambitionierte Prognose
Der Optimismus hat einen konkreten Grund. Figma meldete für das erste Quartal einen Umsatz von 333,44 Millionen Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 46,1 Prozent zum Vorjahr. Noch überraschender: Statt des erwarteten Verlusts von 0,17 Dollar je Aktie schrieb das Unternehmen 0,10 Dollar Gewinn.
Für das laufende Geschäftsjahr hebt Figma die Prognose an. Der Umsatz soll bei rund 1,425 Milliarden Dollar landen. Der Konzern will im umkämpften Markt für Design- und Kollaborationssoftware weiter Marktanteile gewinnen.
Die Aktie notiert aktuell bei 19,88 Euro – ein Plus von 7,58 Prozent am Dienstag. Auf Wochensicht liegt das Papier 25,66 Prozent im Plus. Damit handelt Figma oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 17,78 Euro.
Konkurrenzdruck bleibt
Doch ein Risiko bleibt bestehen. Im April brachten Wettbewerber KI-gestützte Prototyping-Tools auf den Markt. Figma reagiert darauf sensibel. Die Konkurrenz durch generative KI-Anwendungen ist ein Dauerbrenner für die Aktie.
Interne Transaktionen deuten derweil auf Routine hin. Der Finanzvorstand, der Vertriebschef und die Rechtsabteilung meldeten Aktieneinbehalte zur Begleichung von Steuern aus Aktienvergütungen. Der Kurs lag damals bei 18,09 Dollar.
Der breite Markt bleibt vorsichtiger. Das durchschnittliche Analystenurteil lautet „Hold“. Das mittlere Kursziel liegt bei 32,67 Dollar. Figma muss beweisen, dass es das hohe Umsatzwachstum halten kann – und gleichzeitig die Kosten im Griff behält.
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