Ferrari schärft den Purosangue nach. Mit dem neuen „Handling Speciale“-Paket bekommt das viertürige Flaggschiff eine sportlichere Abstimmung — und das Unternehmen ein weiteres Instrument, um seine hochmargige Personalisierungsstrategie auszubauen.
Was das Paket technisch bringt
Das „Handling Speciale“ greift tief in die Fahrdynamik ein. Ferrari rekalibriert das aktive Fahrwerk so, dass Karosseriebewegungen um rund zehn Prozent reduziert werden. Das Ergebnis: direkteres Einlenkverhalten, kompakteres Gefühl bei schnellen Richtungswechseln — ohne den Alltag des Purosangue zu beeinträchtigen.
Die Grundarchitektur bleibt unangetastet: Saugmotor mit zwölf Zylindern vorn-mittig, Getriebe an der Hinterachse. Optisch kennzeichnet das Paket ein schwarzes Cavallino Rampante am Heck, satinierte Schriftzüge und eine spezifische Innenraum-Plakette.
Personalisierung als Margentreiber
Das ist kein Zufall. Ferrari verfolgt seit Jahren die Strategie, über sein „Tailor Made“-Programm exklusive Ausstattungsoptionen anzubieten — mit spürbarem Effekt auf die EBITDA-Marge. Das „Handling Speciale“ ist ein weiterer Baustein dieser Logik: Kunden zahlen für mehr Fahrdynamik, Ferrari kassiert überproportionale Margen.
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An der Börse spiegelt sich das bislang nicht wider. Die Aktie notiert bei 290,10 Euro und liegt damit rund 29 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Vom 52-Wochen-Hoch bei 447,60 Euro trennt den Kurs noch ein Abstand von über 35 Prozent.
Quartalszahlen im Mai als nächster Prüfstein
Im Mai legt Ferrari die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Analysten erwarten Erlöse von rund 2,12 Milliarden Dollar — ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beim Gewinn je Aktie liegen die Schätzungen zwischen 2,64 und 2,70 Dollar.
Ein weiterer Fokuspunkt: die Auslieferungszahlen. Marktbeobachter prüfen, ob Ferrari im ersten Quartal die Marke von 3.500 Fahrzeugen übertreffen konnte — gestützt durch die anhaltende Nachfrage nach dem Purosangue und der 296-Baureihe. Neben den Zahlen dürfte die Investorenpräsentation im Mai auch Aufschluss über die Jahresziele geben — und darüber, ob Ferraris Bewertung auf aktuellem Kursniveau wieder Rückenwind bekommt.
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