Die Ferrari-Aktie steht unter Druck. Bank of America hat am Mittwoch das Kursziel für den italienischen Luxussportwagenhersteller von 415 auf 360 US-Dollar gesenkt – bei unverändertem „Buy“-Rating. Die Begründung: 2026 wird ein Übergangsjahr mit schwächerer erster Jahreshälfte.
Übergangsjahr belastet Prognosen
Die Analysten der Bank of America identifizieren mehrere Belastungsfaktoren für die kommenden Monate. Im Zentrum steht der Modellwechsel zum neuen F80-Supersportwagen, dessen Hochlauf komplexer ausfällt als zunächst erwartet. Hinzu kommen Währungseffekte, die auf die Margen drücken, sowie Anpassungen im Verkaufsmix durch das kommende Elektromodell Elettrica.
Die Folge: Das erste Halbjahr dürfte deutlich schwächer ausfallen als die zweite Jahreshälfte. Erst mit steigenden F80-Auslieferungen im Spätsommer rechnen die Analysten mit einer spürbaren Erholung.
Aktie nahe Jahrestief
Die Aktie notiert aktuell um 337 US-Dollar und damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 333 US-Dollar. Vom Jahreshoch bei rund 519 US-Dollar, das Mitte 2025 erreicht wurde, ist Ferrari damit weit entfernt. Über sechs Monate summiert sich das Minus auf etwa 33 Prozent.
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Wichtige Marken:
– 52-Wochen-Hoch: ~519 US-Dollar
– 52-Wochen-Tief: 333 US-Dollar
– Aktuelles Niveau: ~337 US-Dollar
Aktienrückkäufe und Ausblick
Ferrari hält an seiner langfristigen Kapitalstrategie fest. Das Unternehmen hat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Milliarden Euro aufgelegt, das bis 2030 läuft. Das vorherige Programm über 2 Milliarden Euro wurde vorzeitig abgeschlossen.
Am 10. Februar 2026 legt Ferrari die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Anleger werden dann genau prüfen, ob das Management die Prognose für das laufende Jahr bestätigt und wie konkret die Zeitplanung für die F80-Auslieferungen ist.
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