Die Aktionäre von FedEx haben am Montag grünes Licht für umfassende Vergütungspakete der Unternehmensführung gegeben. 63,3% stimmten für die Managementboni, während ein neuer Anreizplan mit zusätzlichen 2,1 Millionen Aktien mit überwältigenden 93,1% durchgewunken wurde.
CEO Rajesh Subramaniam darf sich über ein Zielbonussystem von 200% seines Grundgehalts freuen. CFO John Dietrich und weitere Topmanager erhalten bis zu 120% ihrer Jahresbezüge als variable Vergütung. Die Boni hängen zu 50% vom operativen Gewinn ab, zu 25% von Kosteneinsparungen und zu 25% von der Pünktlichkeit der Lieferungen.
Sonderprämien in Millionenhöhe genehmigt
Besonders pikant: Das Vergütungskomitee genehmigte zusätzliche Aktienprämien zwischen 825.000 und 2,8 Millionen Dollar für die Führungskräfte. Diese Performance-Aktien werden erst Ende 2028 ausgezahlt – falls die Ziele erreicht werden.
Der Logistikgigant steht unter Druck, seine Rendite zu steigern. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,2 und erwarteten Gewinnen von 18,02 Dollar je Aktie für 2026 wirkt die Aktie durchaus fair bewertet.
Operative Zahlen überzeugen die Börse
Immerhin lieferte FedEx zuletzt solide Ergebnisse ab. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 3,83 Dollar im ersten Quartal übertraf die Analystenschätzungen von 3,59 Dollar deutlich. Verantwortlich war vor allem das starke Express-Geschäft, während die Frachtsparte schwächelte.
Die Analysten bleiben optimistisch: Truist Securities hält am Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 275 Dollar fest. Auch Bernstein erhöhte das Ziel auf 250 Dollar. Einzig JPMorgan senkte das Kursziel wegen möglicher Zollrisiken leicht auf 284 Dollar.
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