Fastly hat gestern Untersuchungsergebnisse zur Cybersicherheit veröffentlicht, die ein wachsendes Risiko für KI-orientierte Unternehmen aufzeigen. Der „Global Security Research Report“ belegt, dass die tiefe Integration Künstlicher Intelligenz (KI) oft mit massiven Folgekosten nach Hackerangriffen einhergeht. Wie reagiert der Markt auf diese „KI-Geschwindigkeitssteuer“, während Fastly gleichzeitig sein erstes profitables Jahr verkündet?
Die „KI-Geschwindigkeitssteuer“
Unternehmen, die eine „AI-first“-Strategie verfolgen, benötigen laut dem Bericht im Schnitt fast sieben Monate, um sich vollständig von Sicherheitsvorfällen zu erholen. Das sind rund 80 Tage mehr als bei Firmen ohne primären KI-Fokus. Noch deutlicher ist die finanzielle Belastung: Die Kosten für Cybersicherheitsvorfälle liegen bei KI-Vorreitern um über 135 % höher.
Dieser Trend wird im Bericht als „AI speed tax“ bezeichnet. Die schnelle Implementierung von KI-Systemen vergrößert die potenzielle Angriffsfläche erheblich. Besonders in Regionen wie Südostasien gaben Befragte an, dass ihre jüngsten Sicherheitslücken direkt mit KI-Modellen oder entsprechenden Tools verknüpft waren.
Komplexität als Sicherheitsrisiko
Die Ursachen für die erschwerte Abwehr liegen in der zunehmenden Komplexität der Systeme. KI-native Architekturen führen dezentrale Datenströme und automatisierte Workflows ein, die herkömmliche Sicherheitsstrategien vor Probleme stellen. Experten betonen die Notwendigkeit, Sicherheitskonzepte im gleichen Tempo zu modernisieren, in dem die KI-Adoption voranschreitet.
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Für Fastly selbst erweist sich dieser Absicherungsbedarf als Geschäftstreiber. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt ein steigendes Volumen an KI-bezogenem Datenverkehr und entsprechenden Arbeitslasten auf seiner Plattform.
Rekordumsatz und Ausblick 2026
Finanziell blickt das Unternehmen auf ein starkes abgeschlossenes Geschäftsjahr zurück. Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 23 % auf den Rekordwert von 172,6 Millionen US-Dollar. Besonders die sicherheitsrelevanten Erlöse ragten mit einem Plus von 32 % heraus. Damit gelang dem Konzern erstmals der Sprung in die Gewinnzone auf Jahressicht.
Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management einen Gesamtumsatz zwischen 700 und 720 Millionen US-Dollar an. Die Bruttomarge soll bei etwa 63 % liegen, während ein freier Cashflow zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar erwartet wird. Um dieses Wachstum abzusichern, sind Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von 10 % bis 12 % des Umsatzes geplant.
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