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Fannie Mae Aktie: Burry-Schock!

Die Fannie-Mae-Aktie erzielt deutliche Kursgewinne nach Michael Burrys Investment-Empfehlung. Analysten sehen Chancen durch Privatisierungsfantasien trotz hoher Bewertungsrisiken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Michael Burry identifiziert Fannie Mae als Top-Pick
  • Kursziel von Wedbush um 1.050 Prozent erhöht
  • Signifikante Diskrepanz bei fundamentaler Bewertung
  • Privatisierungsfantasie treibt Aktienkurs an

Die Fannie Mae-Aktie beendete die Handelswoche mit beeindruckender Dynamik und kletterte am Freitag um 4,18% auf 10,22 Dollar. Auslöser war eine spektakuläre Kehrtwende: „Big Short“-Legende Michael Burry hat den Titel auf seine exklusive Kaufliste gesetzt – und heizt damit die Privatisierungsfantasie weiter an.

Burry setzt auf Privatisierung

Der entscheidende Katalysator für den Freitagssprung war die Enthüllung, dass Michael Burry – der Hedge-Fonds-Manager, der 2008 den Finanzcrash vorhersagte – Fannie Mae als einen seiner Top-Picks identifiziert hat. Neben drei anderen Unternehmen (Lululemon, Molina Healthcare und Shift4 Payments) stuft Burry die Aktie als unterbewertete Value-Gelegenheit ein.

Diese Entwicklung folgt auf eine bereits bullische Woche. Analysten von Wedbush hatten das Papier von ‚Underperform‘ auf ‚Outperform‘ hochgestuft und das Kursziel um sagenhafte 1.050% angehoben. Diese drastische Revision spiegelt die wachsende Überzeugung wider, dass eine Privatisierung der staatlich geförderten Hypothekenriesen unter veränderten politischen Vorzeichen möglich werden könnte.

Bewertung spaltet die Geister

Trotz eines beeindruckenden 223,42%-Gewinns über die letzten zwölf Monate bleibt das fundamentale Bild zwiespältig.

Die Bullen-Perspektive: Simply Wall St hebt hervor, dass Fannie Mae mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 2x deutlich unter dem Peer-Durchschnitt von 4x und einem geschätzten fairen Wert von 6,7x handelt. Bei Umsätzen von 28,47 Milliarden Dollar erscheint die Bewertung attraktiv.

Die Bären-Warnung: Discounted-Cash-Flow-Modelle zeichnen ein anderes Bild. Der faire Wert basierend auf Cashflows liegt bei nur etwa 2,00 Dollar – der aktuelle Kurs von 10,22 Dollar impliziert damit eine erhebliche „Privatisierungs-Prämie“.

Ackman-Faktor verstärkt Spekulationen

Die Rally steht in direktem Zusammenhang mit der Privatisierungs-Offensive großer Hedge-Fonds. Bill Ackmans Pershing Square Holdings profitiert bereits von seinen langjährigen Positionen in Fannie Mae und Freddie Mac. Ackman hat kürzlich einen 300 bis 400 Milliarden Dollar schweren Rekapitalisierungsplan vorgeschlagen, der eine strukturierte Privatisierung anstelle eines „überstürzten“ Börsengangs vorsieht.

Diese spekulative Euphorie ereignet sich vor dem Hintergrund stabilisierender Hypothekenzinsen. Die 30-jährige Festzinshypothek notiert nahe 6,00%, wobei Prognosen für 2026 ähnliche Niveaus erwarten.

Wilde Volatität bleibt bestehen

Die 52-Wochen-Spanne von 2,07 bis 15,99 Dollar verdeutlicht den spekulativen Charakter des Trades. Zum Wochenstart konzentrieren sich Anleger darauf, ob der „Burry-Bounce“ das Momentum über der psychologisch wichtigen 10-Dollar-Marke halten kann.

Das Missverhältnis zwischen DCF-Bewertung (2 Dollar) und Marktpreis (10,22 Dollar) offenbart die enormen Risiken: Jeder regulatorische Rückschlag könnte zu drastischen Korrekturen führen.

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