Trotz einer leichten Anhebung des Kursziels hält die Wells Fargo Bank an ihrer zurückhaltenden Bewertung der FactSet Research Aktie fest. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund solider Quartalszahlen und eines neuen Aktienrückkaufprogramms, doch der neue Zielpreis bleibt deutlich unter dem aktuellen Kursniveau.
Wells Fargo erhöhte das Kursziel für den Finanzdatenanbieter von 260 auf 265 US-Dollar, bestätigte aber gleichzeitig das „Underweight“-Rating. Diese Einschätzung impliziert aus Sicht der Bank weiterhin deutliches Abschwungspotenzial, da die Aktie zuletzt deutlich über diesem Niveau notierte.
Solide Quartalszahlen als Grundlage
Die Analystenanpassung folgt auf einen starken Quartalsbericht für das erste Geschäftsquartal 2026 (per 30. November 2025). FactSet übertraf die Markterwartungen: Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 4,51 US-Dollar und damit über der Konsenserwartung von 4,36 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 6,9 Prozent auf 607,6 Millionen US-Dollar und übertraf ebenfalls die Prognosen.
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Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Unternehmen einen EPS zwischen 16,90 und 17,60 US-Dollar, was in etwa dem Marktkonsens von 17,21 US-Dollar entspricht.
Gemischte Signale aus dem Unternehmen
Neben den Zahlen sind weitere unternehmensspezifische Faktoren für Anleger relevant:
- Aktienrückkäufe: Der Verwaltungsrat genehmigte eine Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um 600 Millionen US-Dollar. Solche Programme werden oft als Zeichen des Vertrauens in die künftige Cashflow-Stärke gewertet.
- Insider-Transaktionen: Parallel zu den Rückkäufen gab es Verkäufe durch einen Director. Laurie Siegel nutzte Optionen und verkaufte die Aktien Anfang Januar 2026 zu Preisen um 296 US-Dollar. Derartige Transaktionen können, müssen aber nicht, auf Basis eines vorgeplanten 10b5-1-Plans erfolgen, der Insidergeschäfte nach festen Regeln erlaubt.
- Analystenkonsens: Die Gesamteinschätzung der Analysten für FactSet fällt mit „Reduce“ weiterhin vorsichtig aus. Das aktuelle Stimmungsbild setzt sich aus 1 Strong Buy, 1 Buy, 10 Hold und 5 Sell-Empfehlungen zusammen.
Die Aktie notiert bei einem KGV von etwa 18,9 und einer Dividendenrendite von 1,46 Prozent. Die Diskrepanz zwischen den soliden operativen Ergebnissen und den zurückhaltenden Bewertungen durch einige Institutionen unterstreicht die anhaltende Debatte um die angemessene Bewertung des Finanztechnologieunternehmens. Die nächsten Quartalszahlen werden weitere Hinweise auf die Nachhaltigkeit des Wachstums liefern.
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