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FACC Aktie: Marge im Steigflug

Der Luftfahrtzulieferer FACC steigerte 2025 seinen Gewinn überproportional und investiert nun 350 Millionen Euro, um den weltweiten Auftragsstau abzuarbeiten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operatives Ergebnis (EBIT) um fast 50 Prozent gestiegen
  • 350-Millionen-Investitionsplan für Kapazitätsausbau bis 2030
  • Neues Hightech-Werk in Oberösterreich geplant
  • Ziel: Weitere Umsatz- und Margensteigerung 2026

Der Luftfahrtzulieferer FACC hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 nicht nur den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte eingefahren, sondern vor allem bei der Profitabilität einen deutlichen Sprung gemacht. Die internen Optimierungsmaßnahmen greifen spürbar. Nun rüstet sich der Konzern mit einem dreistelligen Millionenbetrag für den branchenweiten Auftragsboom in der zivilen Luftfahrt.

Profitabilität im Fokus

Der Blick auf die Bilanz zeigt eine klare Hebelwirkung. Während der Umsatz um 11,3 Prozent auf gut 984 Millionen Euro kletterte, schoss das operative Ergebnis (EBIT) um nahezu 50 Prozent auf 42,3 Millionen Euro nach oben. Auch das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich rasant von 6,3 auf rund 21,2 Millionen Euro. Verantwortlich für diese überproportionale Ertragssteigerung ist das im Herbst 2024 gestartete Effizienzprogramm. Die gestrafften Prozesse wirkten sich über alle Unternehmensbereiche hinweg positiv auf die Marge aus. Zusätzlichen Rückenwind lieferte der vor vier Jahren eröffnete Standort in Kroatien, der nun durch Skaleneffekte deutlich zum Ergebnis der Kabinen-Sparte beiträgt.

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Kapazitätsausbau für den Auftragsstau

Um die enormen Auftragsbestände der Flugzeugbauer abzuarbeiten – branchenweit warten derzeit fast 18.000 Verkehrsflugzeuge auf ihre Fertigstellung –, nimmt das Management nun massiv Geld in die Hand. Bis 2030 fließen weltweit rund 350 Millionen Euro in neue Technologien und Standorte. Das Herzstück dieser Expansionsstrategie bildet ein neues Hightech-Werk im oberösterreichischen St. Martin. Mit einer Investitionssumme von 120 Millionen Euro sollen dort die Fertigungskapazitäten für großflächige Strukturbauteile verdoppelt werden. Der Spatenstich ist für Ende dieses Jahres angesetzt, die Inbetriebnahme für Mitte 2028.

Neue Märkte im Visier

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt die Führungsetage ein weiteres Umsatzplus zwischen 5 und 15 Prozent an. Gleichzeitig soll die EBIT-Marge durch die strikte Fortführung des Effizienzprogramms weiter ausgebaut werden. Neben dem klassischen Passagiergeschäft positioniert sich der Zulieferer zunehmend in technologischen Nischen. Die Serienfertigung für eine Logistikdrohne ist bereits angelaufen. Aus diesem Zukunftsmarkt der „Advanced Air Mobility“ erwartet FACC bis zum Ende des Jahrzehnts zusätzliche Erlöse in Höhe von 150 Millionen Euro.

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