Die Sperrung der Straße von Hormuz hält die globalen Energiemärkte in Atem. Rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und LNG-Versorgung fließen durch diese Meerenge — und seit Wochen ist dieser Korridor blockiert. Die US-Regierung hat nun ein Ultimatum gestellt: Bis Dienstagabend soll die Straße wieder geöffnet sein.
ExxonMobil-Aktien gerieten am Montag vorbörslich unter Druck, während die Märkte die geopolitische Lage neu einpreisen.
Der größte Angebotsschock seit Jahrzehnten
Die Internationale Energieagentur (IEA) bezeichnet die aktuelle Lage als den größten Versorgungsschock in der Geschichte des globalen Ölmarkts. Der Brent-Rohölpreis stieg im März 2026 um 60 Prozent — der stärkste Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen 1988. WTI-Rohöl notierte zuletzt bei rund 105,35 Dollar je Barrel, gab aber leicht nach, nachdem Hoffnungen auf einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand aufkamen.
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Zur Beruhigung der Märkte beschloss die OPEC+ am Montag, die Förderquoten ab Mai um 206.000 Barrel pro Tag anzuheben. Energieexperten zweifeln jedoch daran, dass diese moderate Erhöhung ausreicht, solange die strategischen Seeverbindungen im Nahen Osten blockiert bleiben.
Analysten erhöhen Kursziele
Mehrere Banken haben ihre Bewertungen für ExxonMobil angesichts des veränderten Preisumfelds nach oben angepasst. Wolfe Research hob das Kursziel von 155 auf 158 Dollar an und bestätigt das Rating „Outperform“. Citigroup erhöhte das Ziel deutlicher — von 150 auf 175 Dollar — bleibt aber bei „Neutral“. Als Begründung nennen Analysten die starke Positionierung des Konzerns in margenstarken Projekten und den robusten Cashflow, der auch bei nachlassenden geopolitischen Risikoprämien trägt.
Golden Pass nimmt Betrieb auf
Ungeachtet der regionalen Spannungen erreichte das LNG-Projekt Golden Pass — ein Gemeinschaftsunternehmen mit QatarEnergy — am 31. März einen wichtigen Meilenstein: Die Anlage im texanischen Sabine Pass nahm mit dem ersten Verflüssigungszug die Produktion auf. Die Kapazität beläuft sich auf sechs Millionen Tonnen pro Jahr, der erste Exportcargo ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Langfristig soll die Anlage auf drei Züge mit insgesamt 18 Millionen Tonnen Jahreskapazität ausgebaut werden — ein Zeitpunkt, zu dem alternative Versorgungsquellen kaum strategisch wertvoller sein könnten.
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