ExxonMobil hat im Offshore-Block Stabroek vor Guyana erstmals ein vollautomatisches geologisches Bohrsystem eingesetzt — ein Branchenpremiere. Die Technologie verbindet Echtzeit-Geologiedaten direkt mit der Bohranlagensteuerung und soll die Effizienz bei der Erschließung neuer Reservoirs deutlich steigern.
Wie das System funktioniert
Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit Halliburton, Noble und Sekal. Im Kern steht Halliburtons LOGIX-Plattform, die Widerstandsmessungen und automatisierte Bohrsteuerung in einem digitalen Workflow zusammenführt. Das System analysiert kontinuierlich geologische Daten und passt die Bohrparameter in Echtzeit an — ohne die bislang übliche Verzögerung zwischen Datenauswertung und operativer Umsetzung.
Das Ergebnis beim jüngsten Einsatz: Rund 470 Meter eines horizontalen Bohrabschnitts wurden platziert, der Reservoirabschnitt wurde etwa 15 % früher als geplant fertiggestellt. Bestimmte Rohrziehvorgänge reduzierten sich um rund 33 %.
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Guyana als Wachstumsmotor
Die technologische Neuerung fällt in eine Phase starker Produktionsausweitung. Im vierten Quartal 2025 erreichte ExxonMobil eine Rekordförderung von 5,0 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag — getragen von Guyana und dem Permian Basin. Für das Gesamtjahr 2025 lag der Schnitt bei 4,7 Millionen Barrel täglich, der höchste Jahreswert seit mehr als vier Jahrzehnten. 2026 peilt das Unternehmen rund 4,9 Millionen Barrel pro Tag an.
Parallel läuft die Projektpipeline in Guyana weiter. ExxonMobil hat kürzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Longtail-Projekt eingereicht — die erste geplante Nicht-Erdgas-Entwicklung in Guyana. Es wäre das achte Vorhaben im Stabroek-Block. Andere Projekte wie Uaru und Whiptail befinden sich bereits im Bau und sollen 2026 beziehungsweise 2027 in Produktion gehen; das Hammerhead-Projekt ist für 2029 geplant.
Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 136,76 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 30 % zugelegt — ein Kursanstieg, der die operative Stärke des Unternehmens widerspiegelt.
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