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Extreme Networks Aktie: Entscheidung steht an

Extreme Networks veröffentlicht heute Quartalsergebnisse. Der Fokus liegt auf Umsatzzielen, SaaS-Wachstum und der Frage, ob die KI-Strategie bereits Wirkung zeigt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hohe Erwartungen an Umsatz und Gewinn je Aktie
  • Wachstum der SaaS-Einnahmen im Fokus
  • CEO-Verkauf in technisch sensibler Phase
  • Entscheidung über Trendwende der Aktie

Die Extreme Networks Aktie steht heute unter besonderer Beobachtung. Der Anbieter von Netzwerklösungen legt noch vor Börsenstart die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2026 vor. Nach einem deutlichen Kursrückgang in den vergangenen Monaten hoffen Anleger auf positive Überraschungen und klare Signale für eine Trendwende.

Die Erwartungen im Detail

Die Latte für das Quartal liegt hoch. Das Management selbst hatte eine Umsatzspanne von 309 bis 315 Millionen US-Dollar vorgegeben. Der bereinigte Gewinn je Aktie (non-GAAP) soll zwischen 0,23 und 0,25 Dollar liegen, was eine Steigerung gegenüber dem Vorquartal (0,22 Dollar) bedeuten würde. Analysten konsensieren genau in der Mitte dieser Vorgaben: Sie erwarten einen Umsatz von 312,33 Millionen Dollar und einen Gewinn von 0,24 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn bei 0,21 Dollar.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wachstum der wiederkehrenden Einnahmen. Im ersten Quartal war der SaaS-Jahresumsatz (ARR) um 24 Prozent auf 216,2 Millionen Dollar gestiegen. Der Markt will nun sehen, ob dieser Schwung angehalten hat. Für das Gesamtjahr 2026 wird erwartet, dass Subskriptionseinnahmen etwa 35 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.

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KI-Strategie und interne Signale

Die Erwartungen werden auch durch die jüngste strategische Ausrichtung getrieben. Mit dem „Extreme Partner First“-Programm und der „Platform ONE“-Architektur setzt das Unternehmen auf KI-gestützte Automatisierung, um seine Vertriebsstruktur effizienter zu machen. Ob diese Investitionen bereits Früchte tragen, dürfte eine zentrale Frage der heutigen Konferenz sein.

Gleichzeitig sorgen interne Transaktionen für Aufmerksamkeit. CEO Edward Meyercord verkaufte kürzlich 50.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 16,54 Dollar. Dieser Verkauf erfolgte in einer technisch sensiblen Phase, in der die Aktie deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von rund 16,90 Dollar notiert und etwa 33 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch liegt.

Die heutige Veröffentlichung um 14:00 Uhr MEZ wird zeigen, ob Extreme Networks seine Serie von sechs aufeinanderfolgenden Quartalen mit Umsatzwachstum fortsetzen kann. Für eine nachhaltige Erholung des Kurses braucht es klare Hinweise darauf, dass das angestrebte Gesamtwachstum von 10 Prozent im Fiskaljahr 2026 erreichbar ist.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.