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Exscientia Aktie: Moment der Wahrheit

Die KI-gestützte Wirkstoffentwicklung von Exscientia steht 2026 vor dem entscheidenden Praxistest. Die Phase-1-Ergebnisse für REC-1245 werden zeigen, ob die Plattform klinisch validiert ist.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Entscheidende Phase-1-Daten für REC-1245 im ersten Halbjahr
  • Finanzielle Liquidität bis Ende 2027 gesichert
  • Ziel von über 100 Mio. USD aus Partnerschaften in 2026
  • KI-Plattform identifiziert Wirkstoffkandidaten in unter einem Jahr

Nach der Fusion mit Recursion Pharmaceuticals rückt für Exscientia die klinische Validierung in den Fokus. Im ersten Halbjahr 2026 entscheidet sich, ob der KI-gestützte Forschungsansatz auch in der Praxis am Menschen besteht. Anleger blicken dabei vor allem auf die Daten des Hoffnungsträgers REC-1245.

  • Wichtigster Treiber: Phase-1-Daten für REC-1245 im ersten Halbjahr 2026 erwartet.
  • Finanzielle Basis: Cash-Bestand sichert den Betrieb bis zum vierten Quartal 2027.
  • Partnerschaften: Ziel von über 100 Mio. USD an Zuflüssen durch Kooperationen in 2026.
  • Effizienz: Identifizierung von Wirkstoffkandidaten in unter zwölf Monaten.

Klinische Daten als Belastungsprobe

Der zentrale Katalysator für die Bewertung ist die bevorstehende Veröffentlichung der Phase-1-Ergebnisse für REC-1245. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen sogenannten RBM39-Degrader. Wie gestern aus Branchenkreisen verlautete, gilt dieser Datensatz als entscheidender Test für das „Lab-in-the-Loop“-Modell, das Nasslabor-Experimente mit Chemie-Algorithmen verbindet.

Die Ergebnisse werden zeigen, ob KI-gesteuerte Designs tatsächlich vorhersagbare biologische Reaktionen im menschlichen Körper auslösen. Damit verschiebt sich der Fokus der Marktteilnehmer von der theoretischen Leistungsfähigkeit der Plattform hin zu beobachtbaren klinischen Resultaten.

Finanzielle Stabilität und Kooperationen

Die finanzielle Lage des integrierten Unternehmens stellt sich im Februar 2026 stabil dar. Der Cash-Bestand reicht aus, um die Forschung und Entwicklung bis Ende 2027 zu finanzieren. Das Management bestätigte zudem das Ziel, bis zum Jahresende mehr als 100 Millionen US-Dollar aus Partnerschaften zu generieren.

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Diese Mittel sollen primär aus bestehenden Kooperationen mit Pharma-Schwergewichten wie Roche und Sanofi sowie potenziellen neuen Plattform-Abkommen fließen. Um die langfristige Entwicklung der Onkologie-Pipeline zu sichern, plant das Unternehmen, den jährlichen Cash-Burn im Geschäftsjahr 2026 unter der Marke von 390 Millionen US-Dollar zu halten.

Beschleunigte Wirkstoffsuche

Auf einer Fachkonferenz in San Francisco vor wenigen Tagen betonte die Unternehmensführung die erfolgreiche Integration der automatisierten Synthese-Technologie in das Betriebssystem zur Wirkstoffsuche. Diese Synergie soll die Identifizierung neuer Kandidaten massiv beschleunigen. Interne Benchmarks zeigen, dass Moleküle für spezifische Onkologie-Ziele mittlerweile in weniger als zwölf Monaten den Status eines Wirkstoffkandidaten erreichen.

Kann die Plattform damit den Beweis erbringen, dass KI-basierte Forschung dauerhaft kommerziell skalierbar ist? Im aktuellen Marktumfeld wird Exscientia zunehmend als Indikator dafür gesehen, ob der Sektor den Sprung von der bloßen technologischen Neuheit zur erfolgreichen klinischen Translation schafft. Die Veröffentlichung der Phase-1-Daten im laufenden Halbjahr wird hierfür die entscheidende Marke setzen.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.